FFV Berichte – Allgemein

Erstes Fischen mit der Jugendgruppe – 19. März 2016

Am 19. März 2016, erstes Fischen (Glatt, Revier 203) mit der Jugendgruppe oder können Jungfischer vor Freude platzen?

Um die Antwort vorneweg zu nehmen: Ja, Jungfischer können vor Freude platzen. Aber der Reihe nach: Pünktlich um 07:00 Uhr trafen sich Jungfischer und Instruktoren beim Fischerstübli. Nach einer kurzen Begrüssung und Anwesenheitskontrolle wurden die Instruktoren von Karin zwischenverpflegt. Die Jungs trafen sich dann erstmals im neuen Jahr im Fischerstübli wieder. Nach der Vorstellung der ganz neuen Mitglieder konnten diejenigen welche den SANA schon haben sofort mit Erich und Sandor an die Glatt verschieben um da ihr Glück und Können zu versuchen. Nachdem ich die neuen SANA-Büechli an die SANAlosen verteilt hatte, einige Worte über die Fischerei und das Besondere im Revier 203 verloren hatte, durften auch die Mittleren gegen 08:30 Uhr endlich auf die Velos sitzen um mit Andi, Kevin1, Kevin2 und Alessio an die Glatt verschieben. Dani hatte inzwischen beim Brätliplatz ein Dispositiv erstellt und bereitete die angekündigten „Pittabrote“ zu (geraffelte Rüebli, Peperoni und Zwiebeln in flachen Rundbroten, zusätzlich fein geschnittene und frisch grillierte Pouletbrüstchen und dazu Cocktailsauce).

Unsere Zielfische waren Barben und Alet. Da der Hecht aktuell in der Schonzeit ist und wir auf Wunsch des Pächters Roli Fischer, seinen prächtigen Forellenbestand nicht zu arg dezimieren sollten, wurde generell auf das Fischen mit Kunstködern und Regenwürmern verzichtet. Dafür wurden richtige Barbenbomben mit Brot, Käse, Mais, bestückt mit Fleisch- und Bienenmaden kreiert. Etwa die Hälfte der Jungfischer konnten über den Tag verteilt kräftige, aber nur kurze Drills führen; die Barben wollten einfach nicht gelandet werden.

 Nach einer ausgiebigen Mittagspause, welche auch den Besuch von Pächter Zubi miteinschloss, wurde ab 13:00 Uhr weitergefischt. Unsere drei jüngsten Mitglieder wurden durch mich betreut. Etwas unterhalb der Holperibrücki bei Hermikon fischten wir zusammen in Richtung Eisstadion.

Fischen, etwas Theorie zwischendurch, die Ruten ab und zu neu aufbauen, so stellte ich mir den Rest des Nachmittags vor. Plötzlich aber rief Markus ganz scheu: „Du Beni, ich habe glaube einen!“ An einen Hänger glaubend nahm ich schnell seine gebogene Rute in die Hand und spürte schon bald etwas heftig ruckeln. Als ich Markus die Rute wieder übergeben wollte, lief er gleich wieder glücklich davon, machte einen Freudentanz und holte seine Kameraden. Zwischenzeitlich hielt ich den Fisch kurz in der Strömung. Als Markus wieder kam, konnte er dann den Fisch Richtung Ufer führen. Eine grosse, dicke 42er Bachforelle wurde gefeumert. Mich freute es, dass die Jungfischer keinen Gedanken in die falsche Richtung verschwendeten und den Fisch, weil vom Pächter so angewiesen, wieder zurücksetzen wollten. Leider hatte sich die unglückliche Forellendame so heftig im Kopfbereich in den Silch eingewickelt, dass eine Prozedur nötig war um den Fisch vom Silch zu befreien. Der Fisch konnte darum nicht mit gutem Gewissen zurückgesetzt werden und musste definitiv entnommen werden. Und jetzt kommt es. Wer unseren Markus gesehen hat, weiss, dass es noch eine Mücke auf seiner Stirn gebraucht hätte und er wäre aus Stolz und Freude an seinem ersten selbstgefangenen Fisch geplatzt. Was dann sonst noch geschah, dass wissen nur die „Indianer“ vom Greifensee ;-) Auf jeden Fall kenne ich wenige Fischer, welche eine so schöne 42er Fario als „ersten, selbstgefangenen Fisch“ deklarieren können. Markus, und alle anderen neuen Jungfischer, herzlich willkommen bei uns Fischern vom Greifensee!

Um 15:00 Uhr ging es dann langsam wieder in Richtung Fischerstübli. Schnell die Velos gepackt, die Aufräumarbeiten erledigt und ab auf die schöne Heimfahrt. Trotz, resp. wegen dem starken Wochenendverkehr auf dem Veloweg wurde dann der eine oder andere Schutzhelm noch gebraucht. Als dann alle wieder wohlbehalten im Fischerstübli ankamen folgte eine kurze Schlussbesprechung und der feine, von Sophie produzierte Kuchen, wurde mit den Instruktoren verzehrt.

 Dem offiziellen Teil des ersten Ausfluges der Jugendgruppe folgte noch eine geraume Zeit Spiel und Austoben um das Fischerstübli und auch die Instruktoren konnten noch das eine oder andere kühle Bier mit den Eltern zusammen geniessen.

Herzlichen Dank an alle Instruktoren und Teilnehmenden für die tolle geleistete Arbeit. Besonders auch Hans Peter für die Fötelis und Dani für das Kochen. Ein ganz besonderer Dank an Roli Fischer und Zubi vom Pachtrevier 203 für das Vertrauen und die Möglichkeit in einem der schönsten Pachtreviere der Glatt fischen zu dürfen!

 

Für die Freie Fischer-Vereinigung, Beni Stettler

 

 

Fischen am Abgrund – 09.03.2016 – Lungerersee

 Am Samstag, 9. April 2016, 0700 Uhr, trifft sich die Jugendgruppe, verstärkt durch Schnupperjugendgrüppeler und teilweise auch ihre Eltern, Helfer und Instruktoren beim Fischerstübli. Die Stimmung ist gut, das Wetter jedoch liess nichts Gutes ahnen! Schnell die Ausrüstung gecheckt und Köder verteilt und ab auf die Fahrzeuge in Richtung Lungerersee.

Andi Fehlmann ist bereits vorausgezogen und versuchte unser Lieblingsplätzli (Bucht vor Lungeren) zu besetzen, während wir am Fischertreff unsere Patente entgegen nahmen.

Ein teurer Spass, die Patentkosten, aber die Fangaussichten sind grandios am Lungerersee. Und zu Beginn der Saison müssen unsere Jungfischer die Möglichkeit haben, etwas an den Haken zu kriegen.

Nachdem wir unsere Kleingruppen zusammengestellt haben geht es mit dem Fischen los. Einfache Zapfenmontagen oder langsam sinkende Spirolinos genügen und schon bald zappeln die ersten Forellen am Haken. Während die grösseren Jungfischer mehr oder weniger selbstständig fischen können, werden die mittleren lose betreut und die Kleinsten intensiv in die Fischerei eingeführt.

So ergibt es sich, dass die Meisten gegen Mittag schon fast eine Vollpackung haben.

Das Wetter hält zum guten Glück nicht ganz was es am Morgen versprochen hat: Der Dauerregen bleibt aus und nur ab und zu nieselt es etwas aus den Wolken.

Gegen Mittag treffen wir uns an der Brätlistelle und grillieren bei 3 Grad Lufttemperatur Würste und geniessen ein warmes Getränk.

Nach dem Mittag gibt es nur ein Ziel: Weiter fischen, bis die Karten gefüllt sind. Gegen 1500 Uhr wollen wir uns wieder bei den Fahrzeugen treffen. Aber wo sind unsere Kids? Die ca. 70 Meter Schlammsteilufer, welche von der Brätlistelle bis zur Wasserlinie zu überwinden sind, haben ihre Spuren hinterlassen. Mehr oder weniger gut getarnt, seebodengrau, traben die Jungfischer und die Instruktoren nach und nach bei den Autos an und müssen erstmals einen „Tenuefetz“ machen: Wohlweislich haben wir an diesem Anlass Ersatzwäsche vorgeschrieben. Die Kleider sind derart verschlammt, da der vorhergegangene Dauerregen das Ufer des teilleeren Lungerersees derart schlammig gemacht hat, dass wohl die eine oder andere Mutter noch einige Arbeit mit Wäschewaschen zu tun hatte.

Unser „Fischen am Abgrund“ hat jedoch Spass gemacht, die Fänge sprechen für sich und die meisten unserer Jungfischer konnten überglücklich für einen z’Nacht, welcher für die ganze Familie reichte, sorgen: 88 Forellen wurden nach Greifensee überführt.

 

Für die Freie Fischervereinigung, Beni Stettler

 

Erstes Vereinsfischen – 01.05.2016 – Greifensee

Wieder einmal sorgte Petrus für einen feuchten 1. Mai. Eher wenige aktive Vereinsmitglieder versuchten bei Regen und Kälte ihr Glück am Greifensee. Dafür glänzte die Jugendgruppe, welche das erste Mal geführt an unserem ersten Vereinsanlass teilnahm, mit grosser Präsenz.

Vielen Dank den Kolleginnen und Kollegen, welche den einen oder anderen Jungfischer auf den See mitnahmen!

Die Fänge blieben jedoch für die meisten Teilnehmer aus: Ausser Flo Bamert, welcher mit der Schleicke zwei beinahe identisch grosse Hechte (85cm) aus dem See ziehen konnte. Je ein weiterer schöner Hecht ging Eki und Erich an den Haken. Bei Erich hatte der 46er doch gar auf einen gezogenen Wurm gebissen. Dazu konnten unsere Aktivfischer noch ein paar Egli und Felchen erbeuten. So hatte unser Waagmeister Erich dann auch noch genügend zu tun!

Wohlweislich wurde unser Mittagessen in den Wintergarten der Krone verlegt. Bäse, Sepp und Ernst verköstigten uns mit perfekt gegartem Fleisch aus der Loki, dazu beste Pilzsauce, Pommes und Erbsen und Rüebli. Vielen Dank für Euren kulinarischen Höhenflug.

Rundum durch Nicole und Doris alles perfekt abgerundet und organisiert konnte trotz garstigem Wetter noch ein wenig an der Wärme gehöckelt werden.

Während das Vereinsfischen in die Schlussphase ging, wurde gleichzeitig die Instruktorensitzung für das bevorstehende Jugendfischen durchgeführt.

Trotz hohem Lärmpegel konnten die wichtigen Informationen platziert werden und, last but not least, Organisationsaufwand und Infrastruktur (oder anders gesagt: Ausgaben) bei gleicher Qualität gespart werden.

Vielen Dank an alle fürs Unterstützen und Teilnehmen!

 

Für die Freie Fischervereinigung, Beni Stettler

 

Jugendfischen – 7./8. Mai 2016 – Greifensee

Unser Jugendfischen ist schon eine tolle Sache: Neben perfektem Fest- und Küchenbetrieb überlagert die zweiteilige Ausbildung / Betreuung von bis max. 90 fischereilich interessierten Kindern, den ganzen Anlass! Das geht nur, wenn alle am gleichen Strang und in die gleiche Richtung ziehen! Es sind mittlerweile 3 Generationen von fischereibegeisterten Menschen am Werk um diesen gelungenen Anlass durchführen zu können.

Für mich fängt das Jugendfischen schon Anfangs Jahr an: Die Buchung der Extrafahrt und des Kursschiffes sind die ersten Handlungen. Natürlich muss ich mich nicht um die Buchung des Landenberghauses und des Festgeländes kümmern; unser Präsident Oli tut dies immer schon im Vorjahr.

Danach geht es los: Die erste Fragestellung ist immer die gleiche: Was muss im Programm ergänzt, geändert oder weggelassen werden. Für mich erstelle ich so ein erstes Grobkonzept. Danach wird die Oberinstruktorensitzung einberufen. Nach der Präsentation meines Konzeptes gibt es (zum guten Glück) immer noch den einen oder anderen Verbesserungsvorschlag. Ziel der Oberinstruktorensitzung ist es, ein für gut befundenes und zur Umsetzung bereites Konzept zu verabschieden. Danach geht es bei mir an die Kleinarbeit: Die Detailabsprachen mit den Postenverantwortlichen und das Materialbesorgen wird Posten für Posten vorangetrieben. Danach wird der eigentliche Gesamtablauf personifiziert und die dazu nötigen Kleinigkeiten geregelt.

Verteilt über mindestens zwei Monate truddeln die Anmeldungen herein und nach der Instruktorensitzung ist dann in etwa jeweils klar, wie viele angemeldete Kinder es dann am Stichtag zu führen gibt. Am heurigen Muttertag waren es, wohl wegen gleichzeitigen Ferien und Auffahrt, eher weniger Kinder (65 Kinder), welche an unseren Kurs kamen.

Erst ab dem 1. Mai (Anmeldeschluss) kann jeweils definitiv gesagt werden, wie viele Instruktoren, Geschenke, Verpflegungen, etc. dann definitiv gebraucht werden.

Einige Stichworte für diverse Nebenbaustellen: Aufbau der Posten, Werbebanner, Stegreservationen, Werbung im Allgemeinen, Sponsoren, Geschenke organisieren, Pokale, Lautsprecheranlage, Tagespatentli für die Kinder, Bändeli, Verpflegung Samstag, Lunchsäckli für den Sonntag, Preisverteilung, Köder, Kleinmaterial, Ersatzruten, alles zur Zeit am Ort, Powerpoint und Ausbildungsunterlagen, Zwischendurchbriefings, Pressebetreuung, Kontrollen, usw..

Die Oberinstruktoren, Instruktoren und Jugendgrüppeler haben in diesem Jahr wieder einmal tolle Arbeit geleistet!

Der einzige Wermutstropfen ist jedoch das vorgängige „Aufspüren“ von Helfern! Mein Ziel ist es, nie mehr als vier Kinder einem Instruktor zuzumuten. Bei der heurigen Anmeldezahl war das problemlos möglich. Hätten wir aber mehr Anmeldungen gehabt, wäre ich, wie in diesem Jahr bei der Küche und beim Festbetrieb geschehen, auf Probleme gestossen!

Was ich mir mehr wünsche ist proaktives Vorgehen unserer Mitglieder oder anders gesagt: Solltet Ihr Lust auf Helferarbeit verspüren, solche Leute ausserhalb des Vereines kennen, so meldet Euch bitte vorgängig bei unserem Präsidenten, damit dringend benötigte Helfer besser an die Resorts verteilt, resp. koordiniert werden können.

Ich freue mich schon auf unser nächstes Jugendfischen und hoffe, dass wir die kommenden Jugendfischen in der gleichen bewährten Art und Weise (die Feedbacks sprechen für sich) durchführen können!

 

Für die Freie Fischervereinigung, Beni Stettler

 

 

Helferausflug –10.09.2016

 Für mich einer der schönsten Tage in unserem Vereinsjahr, der Helferausflug. Vom Vorstand wurden dem diesjährigen OK Helferausflug, Renate und Eki, einige Auflagen mit in ihre Planung gegeben: Für alle machbar (8-80 Jahre), Zeit für Musse, wenn irgendwie möglich in der Gegend (oder mit anderen Worten: ohne Reisecar). Nach einem gemütlichen Treffen in der Krone, natürlich bei Kafi und Gipfeli, spazierten wir schon bald in Richtung Schiffsanlegestelle, Greifensee. Nach kurzer Wartezeit erschien am Horizont die MS David Herrliberger, welche uns eine schöne Ausflugsfahrt kreuz und quer über den Greifensee bescherte. Mitten auf dem See erkannten wir grosse Mengen an herumtreibenden Flaschen. Zum guten Glück organisierte unser Kapitän sofort die Bergung des Abfalles durch den Seerettungsdienst. Vielen Dank an die SGG für Eure Umsicht! Nachdem alle der Jungfischer unter wachsamer Aufsicht unseres Kapitäns das Steuer ergreifen konnten, legten wir nach ca. 1 ½ Stunden in Uster an und hatten wieder festen Grund unter den Füssen. Renate und Eki organisierten den weiteren Transfer für diejenigen die nicht mehr ganz gut zu Fuss waren, Scherzkekse wie sie sind, sagten sie aber niemandem wohin. Das musste zuerst herausgefunden werden: In Form einer halben Schnitzeljagd und eines halben Orientierungslaufes konnten die drei Gruppen das nächste angesteuerte Fernziel langsam aber stetig erreichen. Nicht gerade, dass die einen Blasen bekamen auf dem Spaziergang in Richtung Schloss Uster, aber man konnte schon die eine oder andere Schweissperle auf der Stirne erkennen. Ob es wohl an der herrlichen Sonne lag, oder am Aufstieg zum Schloss steht nirgends geschrieben. Oben im Schloss angekommen, erwartete uns ein herrlicher Apero: Die erwachsenen Teilnehmer konnten an lauschiger Lage ein frisch gezapftes Bier geniessen, die jugendlichen Teilnehmer konnten bis zum z‘Mittag ihre letzten Kräfte beim herumtoben verpulvern. Plötzlich, mit dem Beginn des servierten Essens, wurde es ruhig und die ca. 55 Teilnehmer genossen einen frischen Salat, anschliessend Steak mit Pilzsauce und Gemüse und zu guter Letzt noch einen zünftigen Dessert. Nachdem alle rätselten wie wir nun wieder nach Greifensee kommen, rief Elisabeth spontan in die Runde, dass es evtl. mit dem Pferdewagen weitergehen würde. Volltreffer! Nach einer gemütlichen Zeit im Garten des Schlossrestaurantes in Uster trafen 5 Pferdewagen ein, welche die ganze Truppe, via einem Aperohalt, wieder sicher und pannenfrei in Greifensee ablieferten. Nach einem Schlusstrunk in der Krone konnte jeder, müde und zufrieden, auf einen guten Tag zurückblickend wieder nach Hause traben.

Für mich einer der schönsten Helferausflüge an dem ich teilnehmen konnte. Einen Helferausflug zu organisieren ist nicht ganz einfach: Budgetvorgaben, Traditionen, Machbarkeit, Wetter, Verpflegung und die Individualität der Organisatoren müssen unter einen Hut gebracht werden. Die Tatsache, dass das Programm der absoluten Geheimhaltung unterliegt ist auch ganz lustig, denn niemand weiss so richtig auf was er sich da einlässt. Schön zu wissen, dass unsere Organisatoren für unseren „fast viergenerationen Verein“ einen für alle machbaren und schönen Tag organisiert haben!

 

Herzlichen Dank Renate und Eki, für das Organisieren.

 

Für die Freie Fischer Vereinigung, Beni Stettler

 

Jugendgruppe – Limmatfischen Revier 1883 – 17.09.2016

 Am Samstag, 17. September 2016 traf sich unsere Jugendgruppe um 08:00 Uhr im Fischerstübli. Trotz Fussballspielen, Greifenseelauf und anderen herbstlichen Aktivitäten kamen doch 10 unserer Jungfischer, verstärkt durch zwei Junioren, zusammen. Es sollte ein besonderer Tag werden, denn vor einigen Tagen kündigte sich die TeleZüri Videojournalistin Irina Fehlmann an und wollte eine Reportage über „jüngere Fischer“ machen. In der letzten Zeit haben die Medien das Thema „immer mehr junge Menschen fischen“ vermehrt aufgenommen (Blick, Blick am Abend, Migros und Coop Zeitung und nun auch Tele Züri). Irina Fehlmann erschien bereits um 07;30 Uhr im Fischerstübli und nach einem Kafi und einer kurzen Orientierung über den Tagesablauf wird die Kamera montiert und die Lichtverhältnisse überprüft. Pünktlich um 0800 Uhr ist unsere Gruppe komplett und es erfolgt unter den wachen Augen der Kamera ein Briefing über den kommenden Tag: Revier, Mindestmasse, Verhaltensregeln usw. werden durchgegangen. Die glücklichen SANA-Inhaber konnten als erste Gruppe losziehen und im uns bestens bekannten Limmatrevier die Angeln auswerfen. Als Zielfische wurde die Barbe und der Alet definiert. Dank der wackeren Unterstützung unser lieben Freunde aus dem Revier 364 (Vereinsrevier 1883) konnte sogleich mit der Fischerei begonnen werden. Aber ohalätz, die frühmorgens freudig montierten Grundmontagen ergaben nicht den gewünschten Erfolg und so mussten unsere Jungfischer schon bald auf Zapfen umstellen. Zwischendurch wurden einige Interviews geführt. Gegen Mittag konnten wir in unserem von Karin und Hanspeter eingerichteten „Base-Camp“ einen megafeinen Hörnlisalat, grillierte Bratwürste und Servelats schnabullieren. Leider konnten wir unserer Reporterin noch keinen Fang präsentieren. Aber nach kurzer Mittagspause ging es weiter. Nach einigen Versuchen mit der Fliege, wo doch acht Alets (Generation Mini) bissen, konnte doch noch ein rechter Alet gefeumert werden. Nach einigen Palavereien, einer rechten Dosis Spass und Spiel, zog es uns wieder in die Heimat nach Greifgensee wo, wen wundert‘s, noch eine rechte Zeitlang das Fischerstübli für Spiele aller Art gebraucht wurde. Vielen Dank den Teilnehmern und Helfern, vor allem den Kollegen der 1883er die uns, einmal mehr, einen wunderschönen Tag ermöglicht hatten.

Unser Filmauftritt kann unter http://www.telezueri.ch/62-show-zuerinews/12290-episode-samstag-17-september-2016/28641-segment-fischen-ist-im-trend betrachtet werden. Viel Spass!

Für die Freie Fischer Vereinigung, Beni Stettler

 

 

Garichtseefischen – 28.09.2016

Für was so ein Helferausflug alles gut ist: Unser Ehrenmitglied Hans Gehringer organisierte am Helferausflug aus dem Stand einen kleinen Fischerplausch am Garichtisee im Glarnerland. Dieser Spontananlass zeigt auf, dass in unserem Verein die Kameradschaft beim gemeinsamen Hobby aktiv gelebt wird.

So trafen wir Garichtiseefischer uns am 23. September bereits um 05:45 Uhr beim Fischerstübli. Nach einem ersten Kafi wurden die Fahrgemeinschaften zusammengestellt und schon ging es los in Richtung Glarnerland. Hans, Peter, René, Dani, Erich, Sandor, Salvi, Franz, Karin und Beni trafen kurz vor 07:30 Uhr an der Talstation der Garichtseebahn ob Schwanden im Kanton Glarus ein. Auf den ersten Blick verhiessen die wolkenverhangenen Glarner Berge nichts Gutes… Aber schlechtes Wetter kann einem rechten Fischer nichts anhaben und so bestiegen wir, nachdem wir in der Talstation die Patente gelöst hatten, das Bähnli und nahmen die letzten 600 Höhenmeter in Angriff. Oben angekommen erwartete uns ein kleiner Schaufelbagger, welcher unserem Hans noch die letzten paar Höhenmeter erleichterte. Oben angekommen bestimmten wir unseren Mittagsplatz und verstreuten uns um den ganzen See. In der Hoffnung auf einen fängigen Morgen gingen Karin und ich ganz nach hinten, zum Einlauf des grossen Bergbaches. Die Forellen sprangen wie die Wilden, überall ringelte und kringelte es, aber so richtig beissen wollte nichts. Sandor, welcher sich das vermutlich schönste Fischerplätzli der Welt unter den Nagel gerissen hatte (Felsen in mitten von Alpenrosen und Heidelbeeren) hatte zwar einen Biss, aber der Angebissene wollte nicht den ganzen Weg in Richtung Feumer mitmachen. Nach einem gemütlichen, halbverdösten Morgen besuchten Karin und ich Sandor und mangels Fischen verspeisten wir eine schöne Menge Heidelbeeren. Gegen Mittag, als wir uns alle wieder bei der Brätlistelle trafen, konnten Erich und René einige schöne Bachforellen präsentieren. Die anderen gingen leer aus. Während wir auf dem Feuer unsere Grilladen zubereiteten, bemerkten Sandor und ich wie die im Bereich der Feuerstelle ausgelegte Rute von René plötzlich zu ruckeln begann. René konnte schon bald eine schöne Seeforelle, 40+, in den Feumer nehmen und strahlte wie ein junges Alpenkalb. Nach einigen Plaudereien und noch einigen weiteren Fischen (irgendwie wollten alle nur bei René beissen) wurden wir mit dem Bagger wieder in Richtung Bergstation gefahren und nach kurzer Verabschiedung traten wir unsere Heimreise, zwar glücklich, die meisten aber fangfrei, an.

 

Vielen Dank Hans, für Deine spontane Organisation dieses kleinen, aber feinen Anlasses.

 

Für die Freie Fischer Vereinigung, Beni Stettler

 

 

Silchsammelaktion – 28.10.2016 – in und am Greifensee

Samstag, 29. Oktober 2016 trafen sich einige gestandene Vereinsrecken und eine gute Vertretung der Jugendgruppe gegen 1300 Uhr im Fischerstübli. Nach einer kurzen Aufteilung ging es hinunter an den See. In fünf Gruppen eingeteilt wurde „unser“ Seeufer von Silch und anderem Unrat befreit. Zwei Gruppen suchten bis zum Glattausfluss, zwei Gruppen bis zur Gemeindegrenze Uster/Greifensee, und eine Gruppe säuberte das Ufer und den Mündungsbereich des Werrikerbachs. Im Vergleich zum letzten Jahr, wo die gesammelte Abfallmenge unseren Handwagen beinahe sprengte, wurde heuer eher wenig Abfall und beinahe kein Silch zusammengelesen. Für alle Teilnehmer immer wieder ein besonderes Erlebnis so nahe am Ufer und dann auch noch in der Schutzzone, herumzuböteln. Die Perspektive in der unser See bei einer solchen Gelegenheit wahrgenommen wird, ist einfach anders. Sogar einige Karpfen und Hechte konnten am unteren Ufer des Sees von Auge ausgemacht werden. Und ehrlich, wäre ich ein Karpfen, würde ich auch irgendwo in dieser Gegend meine Zelte zwischen Schilfinseln und in beinahe unberührter Natur aufbauen. Karin ist mit dem Verpflegungsdetachement schon kurz nach 1500 Uhr in Richtung Silberweide aufgebrochen und kochte mit drei Jungfischern eine gewaltige Gerstensuppe. Kurz vor 1700 Uhr trafen unsere Teilnehmer in der Silberweide ein und konnten mit dem Schnabulieren beginnen! Herzlichen Dank dem Kochteam um Karin, Ronja mit den Jungfischern Robin, Alex und Alessandro. Die wackeren Abfallsucher gönnten sich natürlich noch einen rechten Apero und mit der einsetzenden Dämmerung und den sich anschleichenden herbstlichen Nebelschwaden wurde ein schöner Tag beendet. Vielen Dank unseren Bootsführern Koni, Kurt, René, Sandor und Sven, welche durch die Jugendgruppe (Pascal, Fabian, Linard, Yannick, Jounes) gut verstärkt worden sind.

 Der ganze Anlass wurde durch Nikki von der Greifenseestiftung organisiert. Die anderen Greifenseevereine putzen „ihren“ Uferabschnitt natürlich auch. Leider kam es am Samstag nicht zu einem Treffen und gemütlichen Zusammensein unter Fischerkollegen, da diese wohl nach dem Seeputzen noch etwas den bissigen Eglis nachstellen wollten. Eine Ausnahme bildeten die Ustermer Kollegen, welche immerhin durch ihren Präsidenten Marcel und dessen Sohn Fabio vertreten waren.

 

Für die Freie Fischer Vereinigung, Beni Stettler

 

 

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