Absenden Jugendgruppe 2017 – 18.11.2017

Gegen 17:00 Uhr trafen sich unsere Jugendgrüppeler beim Fischerstübli und konnten, wegen starken Schneefalls, bereits eine erste Schneeballschlacht machen und sich so richtig toll einschneebeln. Nach 5 Minuten Schneeballschlacht musste jedoch abgepfiffen werden, weil sonst alle zu nass für einen Abend mit Aussenaktivitäten bei Temperaturen unter Null geworden wären. Die Jungs wurden also in die Wärme gelassen. Nach kurzer Einführung in das Abendprogramm wurden Zweiergruppen gebildet und diese im 10 Minutentakt auf ihren Parcours geschickt. Der Posten 1 war noch recht einfach zu finden: Bei uns zuoberst im Tenn, im Kerzenschein, musste eine einigermassen tragfähige Grundmontage erstellt werden. Nach erfolgreichem Abschluss gab es Punkte und einen Plan, auf welchem der Posten 2 zu finden war: Der Inselisteeg am Ostende der Garnhänkibucht musste in Dunkelheit und Schneegestöber gesucht werden. Zum guten Glück erhielten alle eine Fackel und so konnte der vom Samichlaus betriebene Posten recht gut aufgefunden werden. Der Samichlaus begrüsste die kleinen Gruppen und machte mit ihnen eine wirklich schwere Fischkundeprüfung, an welcher auch die meisten unserer bewährten Fischer, mindestens teilverzweifelt wären. Ueber die Schwarzmeergrundel, den Rohnestreber, die Laube usw. mussten 10 eher seltene, resp. nicht so bekannte Fischarten identifiziert werden. Danach ging es weiter. Wohin wohl nach dem Samichlaus? Richtig, natürlich zum Schmutzli, welcher an der Garnhänki seinen Posten aufgestellt hatte und allgemeine Fragen zur Fischerei gelöst haben wollte. Nach dem Schmutzli kam es noch schlimmer und beim Surfstrand wartete ein dunkel gekleideter „Heuel“, welcher noch kurz die Wurftechnik unserer Jungfischer bewerten wollte. Geschafft. Nach diesem Postenlauf war das nächste Ziel bald erreicht: Die Milchhütte von Greifensee. Renate und Doris hatten schon Hamburger vorbereitet und Karin vor der Milchhütte Glühwein und alkoholfreien Glühmost auf Finnenkerzen gekocht. Und die nächste Schneeballschlacht konnte starten. Pünktlich ab 19:00 Uhr trafen teilweise auch die Eltern der Jugendgruppenkinder ein und konnten sich auch noch am Glühwein aufwärmen. Gegen 1930 Uhr startete das eigentliche Absenden und der Samichlaus erklärte den Jungfischern, was sie in diesem Jahr besonders gut gemacht hatten. Ruten mussten keine verteilt werden. Nachdem alle ein kleines Weihnachtsgeschenk erhalten hatten, konnte mit dem Verspeisen der vorbereiteten Hamburger begonnen werden. Vor dem Dessert führte Ronja drei Gänge Lotto durch und der einte oder andere Jungfischer konnte einen Räucherofen, eine Rute oder einen anderen Preis mit nach Hause nehmen. Nach dem Dessert, welches ebenfalls von Renate und Doris kreiert wurde, wurde ausgeklungen und nach 23:00 Uhr waren auch die aktivsten Jungfischer im warmen Bett angekommen. Fazit: Ein lustiger und lebendiger Abend, mit Aktivität, Spiel und viel Spass und auch der letzte offizielle Anlass der FFVGS im Jahr 2017. Weiter ist es mir ein Anliegen an dieser Stellte unseren Helferinnen und Helfern (Renate, Doris, Kevin, Eki, Sando, Karin, Ronja) einen herzlichen Dank für die Organisation und Durchführung eines weiteren Anlasses auszurichten!

 

Für die Freie Fischer-Vereinigung, Beni Stettler

 

 

Absenden FFV 2017 – 18.11.2017

Gut 60 Vereinsmitglieder trafen sich am Samstag, 18. November 2017 im Schloss Greifensee. Wieso im Schloss Greifensee? „Unser“ gutes altes Landenberghaus ist in die Jahre gekommen und wird seit Mitte November 2017 saniert, resp. steht der Oeffentlichkeit nicht mehr zur Nutzung zur Verfügung. Im letzten Jahr wurde unser Absenden versuchsweise im CEVI-Haus, im Wald, Gemeindegrenze Greifensee – Schwerzenbach, durchgeführt. Vor und Nachteile wurden gegeneinander abgewogen und es wurde festgestellt, dass ein neuer Standort gesucht werden musste. Diverse logistische Vorteile konnten im Schloss Greifensee erkannt werden und, sagen wir es ehrlich, vom Ambiente her, konnte weder das Landenberghaus noch das Cevihaus, nicht mal annährend, mithalten. Einziger Wermutstropfen war die Tatsache, dass unser Festsaal im 3. Obergeschoss gelegen war und einzelne „nichtgeländegängige“ Mitglieder per extra organisiertem Rollstuhl verfrachtet werden mussten oder leider auf die Teilnahme an unserem Absenden verzichten mussten, da kein Personenlift zur Verfügung stand.

Im Schlosskeller wurde ab 17:30 Uhr ein kleiner (extra nicht magenfüllender) Apéro durchgeführt. Empfangen wurden wir von Torwächter Erich, welcher sich in historischer Uniform für die Eingangskontrolle zur Verfügung stellte. Die Eingangskontrolle war wichtig, da gleichzeitig auch noch der Räbeliechtliumzug unmittelbar vor dem Schloss endete und so diverse andere Personen zugegen waren. Nicole, Vreni und Doris schmückten den mittelalterlichen Kellerraum mit Kerzen und verwöhnten unsere Leute mit Wein und Geknabber. Pünktlich um 18:30 Uhr durfte ich die Begrüssung starten und die Schätzfrage präsentieren. In diesem Jahr kam eine von Bäse Zwahlen gespendete Silserkugel an die Reihe und man musste erraten, aus wie vielen Lärchennadeln sich diese zusammensetzt. Durch Ronja wurde ermittelt, wer das Siegergeschenk (eine Flasche FishWasser in Holzbox und ein dazu passender Flachmann) nach Hause nehmen konnte: der glückliche Sieger hiess Eki! Herzliche Gratulation. Unmittelbar nach dem Präsentieren der Schätzfrage fand das eigentliche Absenden statt: Bruno Grüter, Tom Zimmermann und Franz Grundwürmer durften in dieser Reihenfolge hervortreten und ihre Trophäen entgegennehmen. Leider wurde in diesem Jahr an unseren Vereinsfischen nicht so viel gefangen, es konnten aber trotzdem alle Teilnehmer, 29 Aktive, ein Geschenk mit nach Hause nehmen. In diesem Jahr wurden mehrheitlich Fressalien und Getränke auf den Gabentisch gelegt.

 Durch den Partyservice Weber, Wetzikon, wurde gegen 19:30 Uhr ein feiner Salat mit warmem Brot gereicht, danach feinstes Kartoffelgratin und Schweinssteak. Die Getränke konnten an einer Fassstrasse selber entgegengenommen werden. Nach dem Hauptgang führten Sepp und Ronja die beiden ersten Lottogänge durch. Sepp und Ronja entschlossen sich für eine „Lottostabsübergabe“ und nach dem Dessert (Cremeschnitten) konnte Ronja ihren ersten Lottodurchgang ausführen und die drei schönen Geschenkkörbe an den Mann, resp. die Frau bringen.

 Zum guten Glück hatte ich die Polizeistunde verlängern lassen. Untermalt von Markus Bilderparade und Ekis Musik liessen wir den Abend ausklingen und die letzten verliessen das Schloss etwas nach der Geisterstunde.

Den Teilnehmern und besonders den Helferinnen und Helfern einen herzlichen Dank! Mit dem Absenden enden auch unsere Vereinsaktivitäten für das Jahr 2017. An dieser Stelle möchte ich mich bei Euch für Eure Kameradschaft und Eure Tätigkeit zugunsten der FFVGS mit einem ganz kräftigen Petri Heil bedanken!

 

Für die Freie Fischer-Vereinigung Greifensee/Schwerzenbach, Beni Stettler

 

Seeputzete und Silchsammelaktion – 21.10.2017

Samstag, 21. November, ab ca. 12:00 Uhr trafen die ersten unserer Vordelegation unten am See ein. Die einten waren mehr oder weniger verpflegt, den anderen knurrten schon die Mägen. Ein erstes Bier gab es aber trotzdem für alle. Kurz danach war dann auch unsere Infrastruktur aufgestellt: Bänke und Tische, Grill, Güselzeugs und unser grosses Helferzelt waren vonnöten. Für die diesjährige Silchsammlete, welche jedes Jahr unter dem Patronat der Greifensee Stiftung, durch die lokalen Fischervereine durchgeführt wird, brauchte es eigentlich nur zwei Boote, eine wackere Bootsbesatzung und ein paar Güselsäcke. Franz, mit seiner Patrouille, reinigte vom Silbersteeg bis zur Glatt, Hans-Ruedi, von der Garnhänki bis an die Gemeindegrenze Uster / Greifensee (in etwa nach unserem Weinberg). Verstärkt wurden beide Boote mit je einem Jungfischer und einer oder zwei erwachsenen Personen. Die anwesende NAG Reporterin Elisabeth Bitterli durfte mit ins Hans-Ruedi Boot, so dass sie ihre Eindrücke an vordester Front geniessen konnte. Die Reinigungsgruppen waren also in etwa zu viert unterwegs. Während die beiden Boot losfuhren „tauchten“ die ersten Mitglieder vom Tauchclub Mediosub auf. Unter Leitung ihres Tauchchefs, Erich Walther, rüsteten sich die Taucher und die Hilfspersonen nah dis nah aus und, kurz vor 14:00 Uhr, kam es zur eigentlichen Gruppeneinteilung und dann hiess es: ab ans Wasser! Drei Boote mit je drei Personen (Bootsführer, Tauchführer, Jungfischer) wurde im Hafenbereich / Garnhänki eingesetzt. Vier weitere Teams führten „ihren“ Taucher vom Ufer her. Am Anfang geschah nichts, doch plötzlich tauchte die erste Schubkarre mit Grümpel auf und der gesicherte Abfall wurde bei den am Ufer liegenden Brutflössen, getrennt deponiert. Ueber den ganzen Nachmittag kamen so zwei 200 Liter!!! Abfallsäcke mit Glasflaschen, ca. 200 Kilogramm Metallschrott (von alten Waschmaschinentrommeln über Regenschirme zu vielen Getränkedosen zusammen), sowie ein 100 Liter Abfallsack mit Petflaschen und ca. 300 Kilogramm allgemeiner Abfall (Auto- und Motorradpneus, alte Bootsblachen, Kessel usw.) zum Vorschein. Am Seeboden wurde ein riesiger Knäuel mit abgerissenen Angelschnüren sichergestellt. Und die Freude des Tages: Unser Vereinsanker, welcher am 1. Vereinsfischen 2017 im See versenkt wurde, konnte, sogar mit Seil, zu meiner grossen Zufriedenheit das zweite Mal in seiner Geschichte vom Seegrund geborgen werden (für Unwissende: das erste Mal wurde er von Ebru beim Fischen mit Eki auf der Fällander Seite angehakt und dem Vereinsboot gespendet.)

Die Silchsammelaktion wurde natürlich auch von den Ustermer, den Maurmer und den Glatttaler Kollegen in „ihrem“ Seeabschnitt durchgeführt. Schön, dass die Ustermervertretung nach Abschluss ihrer Tätigkeit auch noch zu Wurst und Bier vorbeikamen. Uebrigens wurde gleichzeitig die Silchsammelaktion auch am Pfäffikersee durchgeführt. Zum Höhepunkt unserer Veranstaltung traf, gerade mit den letzten Würsten, das Rangerteam Alice und Tobias ein und konnten sich für Ihren Einsatz auch noch Verpflegen. Alice und Tobias klapperten alle Einsatzteams ab und waren vorgängig mit Fischereiaufseher Robert Geuggis die Flussmündungen und den Glattausfluss am reinigen. An dieser Stelle kann erwähnt werden, dass doch 96 Würste von Markus grilliert werden mussten um alle hungrigen Mäuler zu stopfen.

Aufgrund der guten Stimmung, des vernetzenden Charakters und der nötigen Reinigungstätigkeit ein Anlass, welchen es sich zu wiederholen lohnt!

Wegen einer tropfenden Regenwolke mussten die letzten Helfer sich noch arg beeilen, dass kurz nach 1800 Uhr unser Zelt und unsere Infrastruktur trocken ins Räumli kam. So konnte unsere Anlass natürlich nicht beendingt werden: Zu nass und schmutzig für die Krone wurde der harte Kern unseres Vereins ins Fischerstübli bugsiert; es mussten ja noch einige Flaschen Bier ausgetrunken werden…

Leider verletzte sich Jungfische Dario an einer Scherbe derart, dass er im Spital Uster mit Nadel und Faden wieder zusammengeflickt werden musste. Wie ich hörte, konnte unser Dario schon erst am Montag den Spital wieder verlassen. Gute Besserung, Dario!

Natürlich darf der Spontaneinsatz von Marco, welcher einen grossen Teil zur Abfallentsorgung beitrug, nicht unerwähnt bleiben, vielen herzlichen Dank für Deine spontane Unterstützung und Deinen Helfereinsatz!

 

Für die Freie Fischer Vereinigung, Beni Stettler

 

Einladung Ehren- und Freimitglieder – 03.11.2017

Freitag, 3. November 2017, ab 18:00 Uhr trafen sich unsere Frei- und Ehrenmitglieder vor dem Wintergarten des Restaurants Krone in Greifensee. Unser Vorstand war auch, fast komplett, mit dabei, als Gast war Sami, Chef OK Jubiläumsfeier 2018, zusätzlich geladen. Nach einem Apero im (dunklen) Garten der Krone, welcher von brennenden Finnenkerzen jedoch stimmungsvoll erleuchtet war, ging es pünktlich um 19:00 Uhr mit einigen Informationen, unseren Verein betreffend, los. Unsere Frei- und Ehrenmitglieder wurden über den Stand einiger Projekte (Friteusen, Vereinsboot, etc.) orientiert. Zum Schluss orientierte Sami über den Grobrahmen unserer Jubiläumsfeier und es wurde festgestellt, dass Sami mit seinem Team bisher sehr gute Arbeit geleistet hatte! Sami holte bei unseren Frei- und Ehrenmitgliedern viele Meinungen und Geschichten aus der Vergangenheit ab und dokumentierte diese photographisch. Diese Daten brauchen Sami und sein Team um sie in der kommenden Zeit zu bearbeiten und um diese dann an der kommenden Jubiläumsfeier in geeigneter Form zu präsentieren . An dieser Stelle fordere ich alle Mitglieder unseres Vereins auf, Fotografien und Erinnerungen an die gute alte Zeit Sami oder mir zuzustellen, so dass von seinem Team voran gearbeitet werden kann.

 Vor dem Ende unserer Ausführen wurde Hans für seine vielen und wichtigen Tätigkeiten zugunsten unserer FFVGS mit einem kleinen Präsent geehrt. Toni erhielt endlich vom Vorstand sein lange fälliges Abschiedsgeschenk für seine Vorstandstätigkeit überreicht.

 Natürlich wurden wir in der Krone bestens verpflegt: gemischter Salat, Schweinsgschnetzeltes mit Gemüse und Nüdeli und Dessert nach Wahl, begleitet von einem guten Roten und Kaffee standen auf unserer Menükarte. In gemütlicher Runde wurde der Abend ausklingen gelassen und kleiner Runde wurden die Pläne (Ideen) für den kommenden, im Jahr 2018 von uns ausgerichteten Neujahrsapero geschmiedet.

 Wer hatte nun aber die gute Idee, den Frei- und Ehrenmitgliederanlass 2017 in der Krone zu feiern? Vielen Dank Vreni, warum immer in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah liegt!

 

Für die FFVGS, Beni Stettler

 

 

3. Vereinsfischen – 14.010.2017

Die Saison nähert sich dem Ende, obwohl die einen Eglis, Hechte und Felchen noch gefangen werden wollen! Am 14. Oktober 2017 führten wir bei bestem Wetter unser drittes Vereinsfischen durch. Zu Beginn herrschte noch eine dicke Nebelsuppe, aber mit der Zeit brach die Sonne durch und wir konnten unseren gemeinsamen Anlass bei bestem Wetter geniessen. Ca. 30 Aktive Mitglieder, wovon 5 aus de Jugendgruppe, fischten mit und es landeten einige Eglis, eine Felche und doch der einte oder andere Hecht im Korb. Bruno konnte es wieder einmal nicht lassen und brachte zwei wunderbare, gut gemästete Hechte, auf die Waage! Herzliche Gratulation zum Fang des Tages! Durch diese Fänge werden wir am kommenden Absenden vielleicht die einte oder andere Ueberraschung erleben!

Renate verwöhnte uns mit einem feinen Risotto aus unserer Vereinspfanne und dazu gab es am Feuer erwärmte Würstlein. Natürlich hatten Nicole und Doris Bier, guten Wein und Süssgetränke hergezaubert und der durch unsere Jungmannschaft auf Feuer gekochte Kafi passte hervorragend zu dem von Elisabeth gespendeten Feuerwasser!

Vielen herzlichen Dank unserem Waagmeister Erich und an unsere Logistiker Kevin und Sandor, welche die Infrastruktur, vom Festbank bis zum Kafilöffeli einmal mehr passend und komplett geliefert haben.

Nach 17:00 Uhr wurde in der Krone ausgeklungen…

Für die freie Fischer Vereinigung, Beni Stettler

Vielen Dank unserem Pächter, welcher uns einen unvergesslichen Tag ermöglichte!

 

Für die FFVGS, Beni Stettler

 

Jugendgruppe Fischen am Wiessenbach – 30.09.2017

Am Samstag, 30. September 2017 traf sich unsere Jugendgruppe, gerade noch rechtzeitig vor dem Monatsende, zu ihrem Septemberanlass. Um 08:00 war die Mannschaft, verstärkt durch die Instruktoren René und Erich, Karin und Ronja und Christoph und Marco als Elternvertreter pünktlich eingetroffen. Zu Gast hatten wir Marco mit seinem Cyrill, welcher einmal unsere Jugendgruppe besuchen wollte. Nach der Patentverteilung fuhren wir im Konvoi an den Wiessenbach (Gemeinde Weisslingen) und hatten, wie immer, viel vor: Entsprechend sah unser Wagen aus: Reinigungsmaterial, da der Bach zu reinigen war, Fischermaterial, da im Theilingerweiher zu fischen war, Filetiermaterial, da die gefangenen Fische zu Filetieren waren und Kochmaterial, da die filetierten Fische zu kochen waren… aber der Reihe nach: In Weisslingen angekommen begrüsste uns Pächter Kusi ganz herzlich und die Gruppeneinteilungen wurden vorgenommen. Nachdem das gesamte Material abgeladen und zu unserer Kochstelle getragen war, ging es los. Erich putzte mit seinen Jungs ca. 1 Km um die Kochstelle, René den unteren Teil bis zur Töss und ich die Strecke von der Kochstelle bis zum Theilingerweiher. Meine Gruppe war die erste, welche Fischen konnte. Vorgängig wurde ein Karpfenangelverbot ausgesprochen (es schwimmen da doch ein paar rechte Brocken drinnen, gell René), Robin, Fabian und Cyrill hatten schon schnell einige, teilweise rechte, Rotfedern am Haken. Irgendwann warf ich unserem Gastkind Cyrill einen Wurm dem linken Weiherufer entlang und kümmerte mich um etwas anderes. Als ich wieder schaute, erkannte ich den Zapfen von Cyrill nicht mehr und sprach ihn darauf an, resp. wies ihn an, seine Angel einzuziehen. Nach einem kurzen Drill kam eine wunderbare 34er Bachforelle zum Vorschein. Um den anderen Gruppen Platz zu machen, begaben wir uns auf den Weg in Richtung Kochstelle und reinigten bei dieser Gelegenheit ca. 1 Km Bachlauf. Es hatte nicht so viel Abfall, aber alle Gruppen zusammen fanden doch genügend Material,um vier 35 Liter Säcke zu füllen. Zum guten Glück war in Weisslingen eine Art Clean up Day und wir konnten unseren Abfall der Gemeinde zur Entsorgung übergeben. Ronja zeigte unseren Jungs wie man filetiert und auch Pächter Kusi genoss eine von Ronjas legendären Instruktionsstunden. Nachdem unsere Kids tropfenweise vom Bächliputzen zurückkamen, mussten sie natürlich auch Küchendienst leisten: Zwiebeln und Knoblauch rüsten, anfeuern und anbraten, dazu Rüebli, Lauch, Sellerie und Kartoffelstücklein, ablöschen mit einem Bier, einen Gutsch Raki (da der Noilly Prat fehlte), ein wenig Bouillon (da wir zu wenig Zeit hatten um Fischfond selber herzustellen), Kräuter und Gewürze, ein wenig köcheln lassen, die Filets (ca. 2 Kilo) rein und sogar unsere wenigen „Nichtfeinschmecker“ genossen das Süppli. Nachdem wir das Bachrevier von Kusi und alle dazugehörenden Wasserfälle und Steilwände noch ein wenig genossen hatten oder anders formuliert: Bis alle Kids definitiv nass und erdig oder beides waren (vier nahmen sogar noch ein Bad, natürlich mit den Kleidern, weil das Wasser so kalt war) wurden dann mal die Ersatzkleider montiert und der Heimweg angetreten.
Vielen Dank unserem Pächter, welcher uns einen unvergesslichen Tag ermöglichte!

 

Für die FFVGS, Beni Stettler

 

Helferausflug zum Schnuggebock – 23.09.2017

Doris Britschgi und Sandor Dreier, in der Schlussphase durch Renate Rieder verstärkt, planten als diesjähriges „OK Helferausflug“ den langersehnten Helferausflug 2017. Extra wegen uns mussten die Angestellten des Restaurants Krone ein wenig früher öffnen, so dass wir uns ab 07:00 Uhr mit Gipfeli und Kafi stärken konnten. Kurz vor 08:00 Uhr erschien ein altertümlicher, aber in bestem Schuss erhaltener Car, welcher vom FBW Verein Wetzikon unterhalten wurde, so konnten wir am Ländlihölzliparkplatz in das Vehikel aus dem Jahr 1976 einsteigen. Nun, wenn ich aber so auf meine Identitätskarte schaue, ist der Car ja doch noch nicht so alt! Chauffeur Bruno, ein Chauffeur wie er im Buche steht, startete schon bald nach 08:00 Uhr in Richtung Osten. Zu diesem Zeitpunkt wussten unsere Helferinnen und Helfer noch nicht wohin die Reise geht. Kaum im Aatal angekommen begrüsste Chauffeur Bruno unsere frohe Schar und danach wurde endlich die Katze aus dem Sack gelassen: Das Ziel unserer Reise - der Schnuggebock bei Teufen Appenzell. Schnuggebock heisst in etwa das gleiche wie Schafsbock. Quer durch das Zürcher Oberland, ein wenig durch das Toggenburg und danach durch das wunderbare Appenzellerland führte unser Weg. Kurz nach Teufen ging es links den Berg hinauf, auf einem Strässli, wo bereits die Velofahrer Mühe hatten zu kreuzen, 20% Steigung und vorbei an einer Herde Ochsen, welche nicht nur friedlich grasten…

Vor Ort angekommen, teilten wir uns in zwei Detachements ein: Biberbacken oder „Aperölen“ ist angesagt. Etwa die Hälfte unserer Gruppe entschied sich für das Biberbacken und wurde unter kundiger Leitung in die Kellerbackstube des altehrwürdigen Appenzellerhauses geführt. Wie auf einer Zeitreise durchschritten wir alte Räume, Kellertreppen und gelangten dann in die Backstube, welche so nebenbei diverse Brote, Zöpfe und andere Backwaren herstellt. Nach kurzer Einführung und Produktionszeit gelangten unsere Biber in den vorgewärmten Steinofen. Während die Bäcker, natürlich wohl verpflegt, auf ihre Biber warteten, genossen die restlichen Helfer auf der vorgelagerten Terrasse Chäsflade, Mostbröckli und Käse. Nur der Wein kommt aus dem Welschen, alle anderen Produkte sind vor Ort hergestellt und produziert worden.

Nach einer gemütlichen Runde, bei welcher auch die Umgebung und das Gebäude inspiziert werden konnte, wurde uns unser wohlverdientes Mittagessen gereicht: Gemischter Salat, Kartoffelstock, Gemüse und Braten und zum Dessert gebrannte Creme. Das selbstgebraute Tanneschössligbier darf natürlich nicht unerwähnt bleiben.

Bei guten Gesprächen zog die Zeit vorbei, die Jungmannschaft konnte sich im und vor dem Haus tummeln, die Entdeckungsfreudigen die Anlage geniessen: Erlebnisgastronomie vom Feinsten halt. Nach 16:00 Uhr wurde der Rückweg, mit Rücksicht auf die vollen Mägen, über die Autobahn nach Greifensee angetreten und der Kronengarten noch bis zum Einbruch der Dunkelheit heimgesucht.

Der Ausflug hatte es in sich: Schöne Blueschtfahrt durch eine der schönsten Ecken der Schweiz, bestes Essen und Unterhaltung. Ein Helferausflug muss für alle Jahrgänge passend sein, trotzdem gemütlich und genügend Zeitreserven beinhalten, so dass keine Hektik aufkommt.

Von unseren ca. 120 Helfern hat genau die Hälfte teilgenommen und alle haben geschwärmt. Sicher einer dieser Ausflüge, welche aufgrund der positiven Erscheinungen unvergessen bleiben!

 

Vielen Dank, Doris, Sandor und Renate!

 

 Für den Vorstand, Beni Stettler

 

Jugendgruppe an der Limmat – 10.07.2017

Endlich ist es soweit!

Der Jugendgruppenfluch 2017 (Fischen im Sturm und ohne Fang) konnte am 10. Juli 2017 im Revier 364 (Limmat, Dietikon, Vereinsgewässer der 1883er Kollegen) gebrochen werden! Im Jahr 2017 brachte es die Leitung unserer Jugendgruppe (Hüstel, Hüstel) doch fertig an jedem Anlass das Wetter und die Fangquote bei Petrus falsch zu bestellen! Bislang fischten wir nur bei äusserst garstigem Wetter und die Fangzahlen waren auch dementsprechend. Am 10 Juli 2017 wendete sich das Blatt aber zu unserem Gunsten. Bei bestem Wetter zogen 14 Kinder und ihre Instruktoren und Helfereltern zu unseren Freunden an die Limmat. Durch den neuen Pächter, Michael Berli herzlich willkommen geheissen und durch die Vereinskameraden bestens unterstützt, trafen wir nach einem kuren Briefing beim Fischerstübli um 08:00 Uhr an der Limmat ein. Die SANAlosen mussten natürlich ca. 2 Stunden SANA-Fragen über sich ergehen lassen. Dies auf einer grünen Wiese am Ufer der Limmat, die SANA-Besitzer durften gleich mit der Fliege loslegen und um ca. 10:00 Uhr waren dann alle in kleine Gruppen eingeteilt und fischten quer über das ganze Revier. Bis vor dem Mittag gingen dann ein paar ganz stattliche Alet raus. Der grösste, 53 cm, war das Highlight des Tages. Oder waren es die Hörnli mit Ghacktem, welche Karin, Hanspeter und Pascal auf dem Feuer hinzauberten? Oder die feinen gebackenen und spendierten Kuchen? Nach und nach gingen weitere Alet, darunter auch Kapitale, an den Angel. Gesichtet wurde ausserdem eine schöne Barbe (welche aber nicht recht beissen wollte oder kam der Anschlag zu früh?) Ausserdem zog noch ein mittlerer Limmatkarpfen (eindeutig identifiziert), ca. 3,0 Kilo, an unseren Ködern vorbei und auch ein stattlicher Hecht folgte einem unserer Köder, wollte aber nicht beissen. Bei einem Bier und Orangina wurden die Erlebnisse des Tages am Inselspitz erzählt und nach einem Tag voller Erlebnisse, Sonne und viel Kameradschaft zogen wir wieder in Richtung Greifensee.

An dieser Stelle einen herzlichen Dank an unsere Freunde von den 1883er, den vielen Helfern und Helferinnen und natürlich unseren Jungs, die mit Eifer und Engagement mit dabei waren!

 

Für die Freie Fischer Vereinigung, Beni Stettler

 

Jugendgruppe am Lungerersee, oder fischen im Regen – 18.03.2017

Samstag, 18. März 2017 traf sich die Jugendgruppe zum ersten Fischerausflug im Jahr 2017. Als wir im Jahr 2016 den Lungerersee besuchten, verfasste ich einen Bericht unter dem Titel „Fischen am Abgrund“. Heuer ist der Titel „Fischen im Regen“ angebracht. Als wir uns um 07:00 Uhr beim Fischerstübli trafen (15 Kinder und Jugendliche, 5 fischende Instruktoren und 2 Helfer) setzte ganz leichter Nieselregen ein. Nach einer kurzen Begrüssung und Orientierung über das Tagesgeschehen fuhren wir via Nordring, Westring, Luzern, nach Kaiserstuhl am Lungerersee. Die vorbestellten Patente waren bereit. Freundlicherweise wurden uns von den Betreibern des Fischerparadieses noch ein paar Büchsli Köder geschenkt. Der Nieselregen hatte sich inzwischen zu einem leichten, mit Windböen durchsetzten, Landregen gesteigert. Unsere topmotivierten Kids und Instruktoren hatten wohl aufgrund des Wetters gar keine Mühe ein gutes Plätzli zu finden und unverzüglich mit dem Fischen loszulegen. Unser Jungfischer Robin durfte das erste Mal als Instruktor tätig sein. Zwei unserer neuen Vereinsmitglieder, Michel und David, nutzten die Gelegenheit mit unserer Jugendgruppe an einem geführten Fischen teilzunehmen. Robin machte seine Sache gut und schon nach kurzer Zeit wurden die Ruten von Michel und David wie von alten Profis geworfen. Auch nutzte unser neues Juniormitglied Yannik und sein Kollege Samuel (welcher sich für einen Eintritt als Junior in die FFVGS bemüht) das Angebot, um an einem Ausflug der Jugendgruppe teilzunehmen.

Leider wurde der Regen und der Wind immer stärker. Dennoch fischten unsere Jungfischer was das Zeug hielt. Aber wenn nicht einmal ein alter Hase wie René eine Forelle an den Haken brachte, war es für alle anderen Teilnehmer fast ein Ding der Unmöglichkeit, einen Fisch zu fangen. Wenn ich an unsere letzten und vorletzten Ausflüge an den Lungerersee zurückdenke, wurden bei ca. gleicher Teilnehmeranzahl, immer um die 100 Fische mit nach Hause genommen. Aber, wie gesagt, gestern war es ein Ding der Unmöglichkeit einen Fisch ans Ufer zu führen. Gegen den Mittag war alles ausprobiert: Wurm, Made, Kunstköder und alle Tiefen und guten Stellen waren abgefischt. Und immer noch kein Biss. Jungfischervater Hanspeter machte Fotos und gegen 10:30 Uhr schickten wir Jungfischervater Christoph auf die Suche nach einem Restaurant, in welchem es möglich war, unsere Kids aufzutauen und zu trocknen. Im Hotel – Restaurant Kaiserstuhl (gerade neben dem Fischerparadis) bekamen wir Asyl. Während der Regen sich inzwischen zu einem Starkregen weiterentwickelt hatte, genossen wir ein feines Menu und unsere Jungfischer stärkten sich mit Eistee, SchniPo und einer Portion Glacé. Zum guten Glück hatten unsere Jungfischer alle Ersatzkleider dabei. So konnten wir das Restaurant auch ohne Schlammspuren zu hinterlassen, betreten. Nach der Rückfahrt und einem kurzen Debriefing im Fischerstübli genossen die Helfer und Instruktoren noch ein Bierchen. Warum haben wir keine Fische gefangen? Seit mehr als einer Woche stand in der Schweiz ein Hochdruckgebiet mit schon fast sommerlichen Temperaturen. In der Nacht auf Samstag brach das Wetter ein und ein Tiefdruckgebiet mit Regen und Sturm herrschte über die Schweiz. Jeder Fischer weiss, dass Fische auf Wetterwechsel reagieren. In einem solchen extremen Fall, wie wir es an diesem Wochenende erlebten, kann es dazu führen, dass unseren geliebten Schuppenträgern beim Anblick von 20 pflotschnassen Fischern schlicht und einfach der Appetit vergeht. Warum der Anlass bei dieser Wetterprognose nicht abgesagt wurde? Genau, das habe ich mir aufgrund der Prognose auch überlegt. Ich wartete auf entsprechende Meldungen / Nachfragen aus dem Kreise der Instruktoren und Jungfischer und ihrer Eltern. Da aber keine kamen, entschloss ich mich, den Anlass durchzuführen. Es machte mich schon ein wenig stolz, als unsere Jungfischer, regentauglich ausgerüstet, pünktlich um 07:00 Uhr angetrabt sind und kein Wort über das Wetter verloren hatten und während Stunden dem Regen beim Fischen ausharrten. Die folgende Gemütlichkeit im Restaurant und Fischerstübli führte dazu, dass auch dieser Ausflug im sehr positiven Bereich abgeschlossen werden konnte.

 

Mein besonderer Dank an die Instruktoren und Helfer, vor allem an Jungfischervater Hanspeter, welcher fotografierte und trotz kurzfristiger Absage seines Sohnes am Ausflug teilnahm um sicherzustellen, dass genügend Fahrplätze vorhanden waren!

 

Für die Freie Fischer Vereinigung, Beni Stettler

 

Neujahrsanlass  SFV Uster – 8. Januar 2017

Neujahrsapero SFV Uster

Schon vor geraumer Zeit luden die Ustermer Kollegen zum diesjährigen Neujahrsapero aller Greifensee-Fischer ein. Der Brauch, dass die Vereine im Gegenuhrzeigersinn um den See herum einen Neujahrsapero ausrichten, ist wirklich eine gute Sache! Zu Erinnerung: Unseren letzten Neujahrsapero richteten wir im Jahr 2014, im Wintergarten der Krone aus. Im Jahr 2015 waren die Glattaler Kollegen dran mit feinsten Hamburger auf ihrem Vereinsgelände, im Jahr 2016 die Maurmer Kollegen und eben in diesem Jahr durften die Ustermer Kollegen bei tiefsten Temperaturen den aktuellsten Apero ausrichten.

 

In Ihrem Clublokal, welches gut erreichbar zwischen Hafen und Badeanstalt liegt, wurden alle Fischer und Fischerinnen wärmstens empfangen. Die eisigen Temperaturen (im zweistelligen Minusbereich) zauberten zwar eine wunderbare Winterlandschaft herbei, dürften aber doch zu logistischen Problemen geführt haben, welche die Ustermer Kollegen aber grandios meisterten: Ein perfekt mit Blachen eingepacktes Clublokal wurde mit Heissluftgebläsen vorgewärmt, es gab kalte und warme Getränke, Salat als Vorspeise, Hörnli mit Ghacktem als Hauptgang, beste Kuchen zum Dessert und eine gut passende musikalische Unterhaltung! Und es lohnt sich also schon, diese Fischeraperos, denn nur so werden die bestem Fischerplätze, Methoden und vieles mehr um den ganzen See bekannt! Weiter kann die Pflege der Kameradschaft auf hohem Niveau kultiviert werden. Wir Greifenseeer waren doch mit plus 16 Personen vertreten und genossen eine wunderbare Zeit in Uster. An dieser Stelle danke ich den Verantwortlichen und ausführenden Kollegen für die grosse Arbeit und die grosszügige Bewirtung ganz herzlich!

Weiter freue ich mich schon auf die Tatsache, dass wir im kommenden Jahr, also zu Beginn 2018, den Apero wieder einmal in Greifensee ausrichten dürfen!

 

Für die Freie Fischer-Vereinigung, Beni Stettler

 

Individueller Spontananlass – 2. Januar 2017

Unsere Ehren-/Frei-Mitglieder Erich, Hans und Toni machten ihrem wohlverdienten Titel alle Ehre! Spontan riefen sie kurz vor Weihnachten 2016 den alten Vereinsbrauch wieder ins Leben und organisierten einen wunderbaren Anlass an der Garnhänki. Wenn man den älteren Mitgliedern zuhört, wenn Sie von den guten alten Zeiten erzählen (also von damals als die Eglis gross wie Brachsmen waren und die Felchen in der Neujahrswoche von selber in die Boote sprangen) war es bis vor etwa 10 Jahren gang und gäbe, dass man sich in der Neujahrswoche unten am See traf, Fischen ging, sich einen (oder zwei) Güxe genehmigte und anschliessend bei einem Feuerchen noch eine Wurst briet. Diesen eingeschlafenen Brauch wollten unsere drei Mitglieder also wieder erwecken. Aber wie die Leute ansprechen? Nun gut, dafür gibt es heute das Internet. Ein kurzer Aufruf auf unserer Webseite und etwas Mund zu Mund Propaganda sollte eigentlich genügen.
Am 26. Dezember 2016 machte ich den Test, ob unsere Fischer wirklich kältesicher sind: Ja, einer oder zwei waren es. Aber trotz schönem Wetter war, zumindest am Nachmittag, noch recht gut Platz auf dem See. Am ersten Januar, als Koni und ich frühmorgens unser Glück versuchten, waren wir aber dann wirklich die einzigen Bootsfischer auf dem See. Und am zweiten Januar? Auf dem See hatte es keine Boote, aber Erich, Hans und Toni waren schon ab 09:30 Uhr in der Garnhänki, entzündeten ein gemütliches Feuer und ab 10:30 Uhr trudelten die ersten Vereinsmitglieder ein. Jeder sollte Tranksame und Essen selber mitbringen. Aber Hans konnte es nicht lassen: Er hatte über Nacht 12 Liter der besten Gerstensuppe hingezaubert, Doris und Tom machten ein Glühweinwettkochen, Elisabeth schenkte Whiskey aus, alle anderen brachten Getränke und Fressalien mit. Bald waren 30 Personen zugegen und prosteten sich zu. Obwohl der Apero im Gelände stattfand, am Morgen der Nebel und die Kälte vorherrschten, hatten alle Besucher doch ein recht gutes Sitzleder (obwohl es keine Sitze hatte) und die letzten gingen erst mit der einklingenden Dunkelheit nach Hause.
Um der Gerüchteküche vorzubeugen: Schwäne wurden keine gebraten, niemand fiel ins Wasser, niemand war betrunken, der Anlass kostete den Verein keinen Franken.
An dieser Stelle bedanke ich mich im Namen des Vorstandes und aller Teilnehmer bei Erich, Hans und Toni für die Idee und die Organisation, allen anderen für die gespendete Tranksame und das Essen. Ein gelungener Anlass, welcher, so hoffe ich, nächstes Jahr wieder wie von selber auf die Beine gestellt wird!!
 
Für die Freie Fischer-Vereinigung, Beni Stettler

 

Impressionen siehe Galerie 2017

 

 

Lepo FFV 2018 web.pdf
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