Ausflug der Jugendgruppe, 21. März 2015, "Bachfischen Reppisch"

Es ist als grosses Glück zu bezeichnen, dass uns unsere Kameraden und Pächter des Reppischreviers 378, Hans Matzinger und Jürg Oggenfuss, unsere fast komplett angetretene Jugendgruppe in ihrem wunderbaren und naturbelassenen Bach-
revier ein Ausbildungsfischen machen liessen. An dieser Stelle unseren ganz herzlichen Dank an Hans Matzinger und Jürg Oggenfuss!

Um 07:00 Uhr ging es im Fischerstübli bereits hoch her. Nach einer kurzen Instruktion über die Verhaltensweise und Beson-derheiten, resp. den Tagesablauf übernahmen Oli Beck, Hans Gehringer und Andi Fehlmann und ich unsere Gruppen. Die Jungfischer wurden in drei Gruppen eingeteilt: Die Grossen, die Mittleren und die Jüngsten.

Die Grossen und die Mittleren mussten zuerst ihre Ruten bachtauglich machen, sprich Goldkopf-nymphen mit leichtem Steckzapfen montieren. Gegen 0800 Uhr war die Rasselbande fertig und konnte zusammen mit dem Detachement Infra-struktur an die Reppisch verschieben.

Für die Kleineren (SANAlosen) und die beiden Neumitglieder (Andrew und Alex) war erst einmal Theorie angesagt. Kurz zusammengefasst, zwischen 0700 Uhr und 1100 Uhr wurde ein themen-bezogenes Lehrgespräch durchgeführt (Forellen-region, Knopfologie, Bachfischen, Köderwahl, Regeln der Fischerei, etc.). Als Nebenprodukt hatte dann auch jeder eine (beinahe) selber aufgebaute Bachrute.

Während Oli und Hans/Andi mit ihren Gruppen fischten, bauten Karin, Ronja und Hanspeter ein richtiges Camp im Gelände auf. Feuer, Vierbein, Chili con Carne vor Ort kochen, Zelte und Tische und Bänke aufstellen, etc.

Für mich wunderbar:  Als wir (Pascal, Dani und ich) mit der Gruppe unserer kleinsten Petri-Jünger an der Reppisch ankamen, duftete der Chili schon von Weitem! Unser Kochdetachement hat Wunderbares geleistet.

Dank unseren Helferzelten konnten wir dann auch schön am Trocknen essen.

Nach dem Essen ging es weiter: Vor allem den Jüngsten konnte an diesem Anlass aufgezeigt werden, dass Bächlifischen doch noch die eine oder die andere Schwierigkeit aufweist. Aber nicht nur die Jüngsten mussten in die Büsche klettern, sondern auch der eine oder andere der älteren Generation (nicht nur Jungfischer) musste seine Goldnymphe aus dem Geäst befreien…

Nach kurzem Aufräumen waren wir dann nur mit einer Stunde Verspätung beim Fischerstübli wo unsere Helfer und Instruktoren den Tag mit einem wohlverdienten Bierchen abrunden konnten.

Die Jungfischer hatten fast alle einen Biss, konnten aber schlussendlich keinen Alet oder Bachforelle an Land führen. Aber es war ein schöner Tag, voller Natur, Kameradschaft, Theorie, Praxis und einigen Versteckis.

Vielen Dank an die fischenden und nichtfischenden Väter, an Karin und Ronja und an den zusätzlichen Instruktoren, welche uns tatkräftig unterstützten!

 

Für die Jungfischergruppe, Beni Stettler

 

Seefischen Lungerersee 11. April 2015

Samstag, 11. April 2015, 07:00 Uhr ist das Treffen der Jungfischergruppe beim Fischerstübli. Unser Präsi Oli und unser Bauchef Eki sind bereits einen Tag früher an den Lungerersee ausgerückt. Dies mit dem Ziel die besten Plätzli am See zu erkennen und dann am nächsten Tag bis zum Eintreffen der Jugendgruppe zu „halten“. Mit allen Eltern, Fahrern und Instruktoren ist die Greifenseedelegation gut 25 Personen stark.

Patente fassen, schnell die Ruten überprüft und Köder verteilt und ab an den See. Wir fischen mit Zapfen und Spirolino.

Das Wetter ist immer kurz vor dem Regen, hält aber den ganzen Tag durch. Obwohl unsere Autos schon auf der Anfahrt klitschnass werden.

Der Lungerersee präsentiert sich uns dann irgendwie halb leer. Es müssen mindestens 50 Meter Steilhang vom normalen Ufer bis zur Wasserlinie abgestiegen werden. Da dieser Steilhang feucht und glitschig ist kann man die Jungfischer bald nur noch an ihren Ruten erkennen. Aber auch der eine oder der andere der Älteren kann bald einen ordentlich erdigen Hosenboden nachweisen.

Es beisst dann ganz schön und ganz schnell und ganz viel. Die ersten Karten sind schon vor dem Mittag gefüllt.

Um die Mittagszeit treffen noch ein paar Kollegen der 1883er ein und gemeinsam essen wir eine zünftige Portion Älplermakkaronen welche Karin und Ronja über dem Feuer gekocht haben.

Stolz werden die Fänge der Jugendgruppe für ein Foto präsentiert.

Anschliessend wird der von Renate und Sophie spendierte feine Kuchen verspiesen.

Diejenigen, die ihre Karte noch nicht voll haben, versuchen am Nachmittag ihr Glück weiter, und schlussendlich kommen noch einige in den Genuss einer fischereirechtlichen Kontrolle, bei welcher es aber nichts zu beanstanden gibt.

Nach und nach verschieben die Teilnehmer zurück in Richtung Greifensee.

Schön, dass alle einen rechten Fang verzeichnen konnten und noch schöner, dass nicht nur Massfische sondern auch die eine oder andere Ü-40er gefangen werden konnte! Durch viele Teilnehmer erhielt ich die Rückmeldung, dass die gefangenen Fische wunderbar geschmeckt haben.

Ein gelungener Anlass!

 

Für die Jungfischergruppe, Beni Stettler


Ausflug, Fliessgewässer, Limmatrevier 364, 27. Juni 2015

Samstag, 27. Juni 2015, 07:00 Uhr, Treffpunkt Fischerstübli. Die beinah komplette Jugendgruppe und diverse Eltern und Instruktoren trafen sich am 27. Juni bei (noch) bestem Wetter im Fischerstübli. Nachdem die Patente verteilt, die Gruppen gebildet und die Fahrstrecke und die Tagesziele bekannt waren, ging es schon los. Treffpunkt mit den Kollegen der 1883er war der Parkplatz des EW bei der Brücke Engstringen / Dietikon. Bis um 12:30 Uhr war Postenarbeit angesagt. Instruktion Fliegenfischen durch Oli Beck, René Carlen als Verantwortlicher beim Grundfischen unterhalb des Stauwehrs und Hans Gehringer und Franz Burger beim Zäpfeln. Aber Ohalätz: Die Limmat führte doch fast zwei Meter mehr Wasser als „normal“. Das hatte zur Folge, dass unsere Kids ihre Wurfübungen mit der Fliegenrute auf der Wiese machen mussten. Olis Instruktionen waren übrigens lehrbuchmässig über die Bühne gegangen und ein Lehrfilm wurde aufgenommen. Vermutlich wird er dann am Absenden gezeigt werden. Sogar nichtfischende Väter liessen sich durch das „Fliegenvirus“ anstecken und machten fleissig mit. Schon bald wurden die Würfe immer besser und auch immer länger. „ein Uhr“ „elf Uhr“ fallenlassen, konnte man es schon fast bis zum Kloster Fahr hinunter hören. Die Strömung in der geteilten Limmat hatte auch mächtig Zug. Kein Wunder, dass die Limmatfischer mit fast 80,0 Gramm Blei am Grund fischten. Unsere 30 oder 40 Gramm Bleili (welche für die einen Ruten schon fast ein wenig zu viel waren) schwammen beinahe wie Zapfen obenauf).

 Aber nichts desto trotz! Es wurde gefischt, dass sich die Balken bogen und Marco zeigte sich besonders geduldig und konnte dann doch noch die Ehre der Greifenseeer Jugendgruppe und ihrer Betreuer retten indem er einen rechten Alet in den Feumer zog.

Zum z’Mittag gab es mal was anderes: Pouletbeinchen in Bouillon gekocht und dann mit Nudeln ergänzt und mit Safran und Gewürzen verfeinert. Eine Delikatesse sondergleichen, welche durch die Köche Hanspeter und Karin hergestellt und am dekorierten Tisch schnabuliert wurde.

 Nach dem Mittag mussten die Kleinsten (wer auch sonst!) Kurzvorträge über die ihnen zugeteilten Fischarten halten: Schleie, Wels, Brachsme und Sonnenbarsch waren dran. Die interessierten Zuhöre konnten also noch das eine oder andere lernen oder zumindest wieder auffrischen.

 Nachdem die obligatorische Wasserschlacht stattgefunden hatte, der Platz aufgeräumt und die letzten Nudeln und Getränke wegkonsumiert waren ging es kurz um ca. 15:30 wieder heimwärts, nach Greifensee.

 

Vielen Dank dem Revierpächter Martin Heuberger und den Vereinskameraden der 1883er, welche uns diesen schönen Ausflug erst ermöglicht haben!

 

Für die Jugendgruppe, Beni Stettler

 

Erstes Fischen mit der Jugendgruppe – 19. März 2016

Am 19. März 2016, erstes Fischen (Glatt, Revier 203) mit der Jugendgruppe oder können Jungfischer vor Freude platzen?

Um die Antwort vorneweg zu nehmen: Ja, Jungfischer können vor Freude platzen. Aber der Reihe nach: Pünktlich um 07:00 Uhr trafen sich Jungfischer und Instruktoren beim Fischerstübli. Nach einer kurzen Begrüssung und Anwesenheitskontrolle wurden die Instruktoren von Karin zwischenverpflegt. Die Jungs trafen sich dann erstmals im neuen Jahr im Fischerstübli wieder. Nach der Vorstellung der ganz neuen Mitglieder konnten diejenigen welche den SANA schon haben sofort mit Erich und Sandor an die Glatt verschieben um da ihr Glück und Können zu versuchen. Nachdem ich die neuen SANA-Büechli an die SANAlosen verteilt hatte, einige Worte über die Fischerei und das Besondere im Revier 203 verloren hatte, durften auch die Mittleren gegen 08:30 Uhr endlich auf die Velos sitzen um mit Andi, Kevin1, Kevin2 und Alessio an die Glatt verschieben. Dani hatte inzwischen beim Brätliplatz ein Dispositiv erstellt und bereitete die angekündigten „Pittabrote“ zu (geraffelte Rüebli, Peperoni und Zwiebeln in flachen Rundbroten, zusätzlich fein geschnittene und frisch grillierte Pouletbrüstchen und dazu Cocktailsauce).

Unsere Zielfische waren Barben und Alet. Da der Hecht aktuell in der Schonzeit ist und wir auf Wunsch des Pächters Roli Fischer, seinen prächtigen Forellenbestand nicht zu arg dezimieren sollten, wurde generell auf das Fischen mit Kunstködern und Regenwürmern verzichtet. Dafür wurden richtige Barbenbomben mit Brot, Käse, Mais, bestückt mit Fleisch- und Bienenmaden kreiert. Etwa die Hälfte der Jungfischer konnten über den Tag verteilt kräftige, aber nur kurze Drills führen; die Barben wollten einfach nicht gelandet werden.

Nach einer ausgiebigen Mittagspause, welche auch den Besuch von Pächter Zubi miteinschloss, wurde ab 13:00 Uhr weitergefischt. Unsere drei jüngsten Mitglieder wurden durch mich betreut. Etwas unterhalb der Holperibrücki bei Hermikon fischten wir zusammen in Richtung Eisstadion.

Fischen, etwas Theorie zwischendurch, die Ruten ab und zu neu aufbauen, so stellte ich mir den Rest des Nachmittags vor. Plötzlich aber rief Markus ganz scheu: „Du Beni, ich habe glaube einen!“ An einen Hänger glaubend nahm ich schnell seine gebogene Rute in die Hand und spürte schon bald etwas heftig ruckeln. Als ich Markus die Rute wieder übergeben wollte, lief er gleich wieder glücklich davon, machte einen Freudentanz und holte seine Kameraden. Zwischenzeitlich hielt ich den Fisch kurz in der Strömung. Als Markus wieder kam, konnte er dann den Fisch Richtung Ufer führen. Eine grosse, dicke 42er Bachforelle wurde gefeumert. Mich freute es, dass die Jungfischer keinen Gedanken in die falsche Richtung verschwendeten und den Fisch, weil vom Pächter so angewiesen, wieder zurücksetzen wollten. Leider hatte sich die unglückliche Forellendame so heftig im Kopfbereich in den Silch eingewickelt, dass eine Prozedur nötig war um den Fisch vom Silch zu befreien. Der Fisch konnte darum nicht mit gutem Gewissen zurückgesetzt werden und musste definitiv entnommen werden. Und jetzt kommt es. Wer unseren Markus gesehen hat, weiss, dass es noch eine Mücke auf seiner Stirn gebraucht hätte und er wäre aus Stolz und Freude an seinem ersten selbstgefangenen Fisch geplatzt. Was dann sonst noch geschah, dass wissen nur die „Indianer“ vom Greifensee ;-) Auf jeden Fall kenne ich wenige Fischer, welche eine so schöne 42er Fario als „ersten, selbstgefangenen Fisch“ deklarieren können. Markus, und alle anderen neuen Jungfischer, herzlich willkommen bei uns Fischern vom Greifensee!

Um 15:00 Uhr ging es dann langsam wieder in Richtung Fischerstübli. Schnell die Velos gepackt, die Aufräumarbeiten erledigt und ab auf die schöne Heimfahrt. Trotz, resp. wegen dem starken Wochenendverkehr auf dem Veloweg wurde dann der eine oder andere Schutzhelm noch gebraucht. Als dann alle wieder wohlbehalten im Fischerstübli ankamen folgte eine kurze Schlussbesprechung und der feine, von Sophie produzierte Kuchen, wurde mit den Instruktoren verzehrt.

Dem offiziellen Teil des ersten Ausfluges der Jugendgruppe folgte noch eine geraume Zeit Spiel und Austoben um das Fischerstübli und auch die Instruktoren konnten noch das eine oder andere kühle Bier mit den Eltern zusammen geniessen.

Herzlichen Dank an alle Instruktoren und Teilnehmenden für die tolle geleistete Arbeit. Besonders auch Hans Peter für die Fötelis und Dani für das Kochen. Ein ganz besonderer Dank an Roli Fischer und Zubi vom Pachtrevier 203 für das Vertrauen und die Möglichkeit in einem der schönsten Pachtreviere der Glatt fischen zu dürfen!

 

Für die Freie Fischer-Vereinigung, Beni Stettler