Freie Fischer-Vereinigung Greifensee/Schwerzenbach

Das Vereinsjahr neigt sich dem Ende zu – herzlichen Dank an die Organisatoren und dem initiativen Vorstand !!!!

Hinweis FKZ Präsident Sacha Maggi – 13.11.2019

Gesunde Flüsse für die Zukunft des Wildlachses

Patagonia hat „Artifishal“ gedreht, um den Wildlachs und die Wildflüsse zu schützen. Sie zeigen auf, welche verheerenden Folgen und welche ökologischen, finanziellen sowie kulturellen Kosten durch die menschliche Arroganz verursacht werden.

 Falls es eine Zukunft für den Lachs und für die davon lebenden Gemeinschaften gibt, dann besteht diese in der Erkenntnis, dass der beste Ort zum Aufwachsen gesunder Lachse gesunde Flüsse sind.

Artifishal kann jetzt kostenlos auf YouTube angesehen werden (mit deutschen Untertiteln). (Deutsche Untertitel können unter "Einstellungen" in YouTube eingeschaltet werden)

 

https://www.youtube.co/watch?v=XdNJ0JAwT7Ifbclid=IwAR0WSMn31629YhHWCQm2wHuAf1wXyfK4uIJjvRYPtjL2oE_ZezjQ6PM06_I

Absenden – 16.11.2019

Wie jedes Jahr mussten am Samstagnachmittag noch die letzten Kleinigkeiten organisiert werden, damit dann am Abend unser Absenden reibungslos über die Bühne gehen konnte! Nachdem Karin und ich also die zusätzlichen Lottokarten und noch zwei Lachsseiten eingekauft hatten, trafen sich der Vorstand mit Ruth, Ueli, Ronja und Robin als Helfer um ca. 16:00 Uhr beim Milchhüsli. Da schönes (aber kaltes) Wetter angekündigt war, entschlossen wir uns, den Apéro im Freien durchzuführen. Kurzum wurden zwei Tische vor das Milchhüsli getragen und der Apéro wurde gerichtet. Das hiess natürlich auch, dass in dieser Zeit drei Platten Lachsbrötli geschmiert werden durften. Ueli Tschanz offerierte den Lachs zu Gunsten unseres Anlasses. Vielen Dank Ueli für den von Dir selber gefangenen und aus Alaska importierten Lachs! Im gleichen Zeitraum verschoben Misch und Luca nach Maur und richteten die MS Stadt Uster wohlgefällig ein. Besonders die Deko, welche Ruth, Luca und Tatjana kreiert und erschaffen hatten, hatte es in sich: Auf jedem Tisch stand eine herzige Gruppe Tannenzapfenchläuse, welche unserem Anlass bereits im November eine schöne vorweihnachtliche Stimmung bescherten. Eki, Kevin und Sandor bereiteten in dieser Zeit Glühwein, Holz und Becher vor, damit wir nach dem Absenden auch noch einen «Schlummi» zu unserer Verfügung hatten. Kaum waren die Vorbereitungsarbeiten fertig traf auch schon der erste Gast ein. Franz Burger wurde natürlich schon um 17:15 Uhr mit einem Glas Wein und einem Lachsbrötlein empfangen. Pünktlich um 1800 Uhr war unsere Schar schon komplett anwesend und nach dem ersten Gläschen durfte ich unsere Aktiven und Gäste begrüssen und die diesjährige Schätzfrage präsentieren. (Wie viele Egli 2+ dürfte es aktuell im Greifensee haben?) Um ca. 18:50 Uhr spazierten wir los, in Richtung Schiffanlegestelle und fast gleichzeitig mit uns, traf auch das schön beleuchtete Schiff, die MS Stadt Uster ein. Nachdem alle ihre Plätze gefunden hatten, wurden wir von Frau Kapitän Anita Truttmann begrüsst und mit dem Eintreffen unserer (aus arbeitstechnischen Gründen) leicht verspäteten Gabi Grundwürmer stachen wir in See und Misch eröffnete mit dem eigentlichen Absenden unseren Abend! 30 Aktive kamen in die Ränge. Allen voran auf Platz eins, Bruno Grüter, gefolgt von Tom Zimmermann auf Platz zwei (inklusive dem längsten Fisch) und mit Franz Grundwürmer Platz drei. So waren die drei diesjährigen Sieger schnell gekürt. Bruno und Tom konnten die wohlverdienten Pokale in Besitz nehmen und alle drei Sieger erhielten als Trophäe ein persönlich graviertes Weinglas der Hergiswiler Glasi. Die Junioren, durch Robin, mit fast 1,5 Kilogramm gefangenem Fisch, würdig auf dem 9. Platz vertreten, stellten manch versierten Fischer in den Schatten. Der zweite gekürte Junior Dario mit über 2,0 Kilo gefangenem Fisch, aber nur einer Teilnahme an den Vereinsfischen, erhielt wegen seines guten Fanges noch einen Trostpreis und kam darum auch nicht in die offizielle Wertung. Die Preise wurden in diesem Jahr als Fresspäcklein (anstelle Geschenkkörbe) mit eher süssem oder eher salzigem Inhalt präsentiert und anstelle von Fischermaterial wurden Gutscheine von Schüfi gereicht. Nach dem Absenden wurde nahtlos unser Abendessen serviert. (Kürbissuppe, Rindsschmorbraten an Sauce mit Kartoffelstock und Rüebli, Caramelköpfli.) Selten habe ich so einen zarten und guten Rindsschmorbraten gegessen. Nach dem Absenden wurde die Schätzfrage gelöst und musste, da zwei Mitglieder, Renate und Toni, genau gleich getippt hatten, ausgelost werden: Renate, mit ihrem Glück entschied den Hauptgewinn (Rohschinken und Wein) durch Auslosen für sich, Toni erhielt einen Trostpreis. Danach war Lottozeit: Ronja, mit Nadine als Gehilfin, führte eloquent durch die beiden Lottogänge und die Preise in Form von Rohschinken, Salami, Wein und Lachsseiten, gingen schnell unter die Leute. Auffällig viele Gewinner aus dem Vorstand waren in diesem Jahr zu verzeichnen. Vermutlich wird an der nächsten GV entschieden werden, dass unser Vorstand nicht mehr mitspielen darf beim Lotto am kommenden Absenden J Aber wie gesagt, beim Lotto handelt es sich um reines Glücksspiel und unter der Fuchtel von Ronja kann sowieso nicht geschummelt werden…

Nach einer halben Stunde Überzeit auf der MS Uster gingen wir in Greifensee von Bord und Eki, Kevin und Sandor überraschten uns mit feinem Glühwein (weiss) und Ruth mit selbstgebackenem Lebkuchen. Ein Nachtschwärmer nach dem anderen verliess die gesellige Runde und wie immer; die Letzten wurden zum Aufräumen verdonnert!

Das Absenden auf dem Schiff ist natürlich ein wenig teurer als früher, wo wir es jeweils im Landenberghaus oder anderswo (auch schon unter improvisierten Umständen) durchführten. Aber der Mehraufwand lohnt sich schon aufgrund der Kameradschaftspflege, welche an Bord der MS Uster einfach wunderbar gelingt!

Vielen Dank Euch allen, dass wir als Verein in der Lage sind, mit einer guten Anmeldezahl, solche Feste feiern zu können!

Für die Freie Fischer-Vereinigung Greifensee/Schwerzenbach, Beni Stettler

 

PS. Am 2. Januar 2020 treffen sich alle die miteinander anstossen wollen, an der Garnhänki. Jeder nimmt seinen Bedarf selber mit, für ein wärmendes Feuer ist gesorgt.

 

Trüschenfischen am Urnersee – 2.11.2019

Trüschenfischen am Urnersee – Jugendanlass des FKZ vom 2. November 2019

Bereits am frühen Morgen besammelten sich zwölf Kinder und acht Instruktoren beim Fischerstübli, um zeitig für die Abfahrt nach Flüelen bereit zu sein. Nach knapp eineinhalb Stunden erreichten wir den Treffpunkt auf dem Firmengelände des Kieswerks Arnold. Dort nahm uns schon der Ustemer Kollege Marcel Gartmann in Empfang, welcher als Jungfischerobmann des FKZ diesen Anlass für mehrere Vereine des Kantons Zürich organisierte. Die Urner Kameraden führten wie üblich in die lokalen Begebenheiten ein. Im Zuge dessen wurde auch erwähnt, dass der Schwimmbagger ein wenig vom Auslauf der Reuss weg verschoben wurde und zurzeit eher geringere Erträge zu erwarten seien.

Nach der kurzen Unterweisung setzten wir mit dem Schiff zur Plattform über. Dort belegten wir unseren «Stammplatz» und begannen, die wurmbesetzten Pilker in die Tiefe gleiten zu lassen. Gemäss Internetquellen versprach das Wetter nass und windig zu werden. Vor Ort präsentierte sich die Lage dann aber verhältnismässig angenehm. Die Seeoberfläche war zeitweise zwar relativ unruhig, jedoch konnten wir die einen oder anderen Sonnenstrahlen geniessen. Durch das Licht- und Schattenspiel sowie die Wolken wurden die uns umgebenden Urner Berge in imposanter Art und Weise in Szene gesetzt. Nur während wir am Mittag im Aufenthaltsraum heisse Suppe und Wienerli aus der Kombüse serviert erhielten, waren draussen einige Regentropfen und wirklich garstige Windböen auszumachen.

Das Fischen gestaltete sich indes eher «zäh». Alle Vereine zusammen konnten nur gerade knapp 25 Trüschen erbeuten. Nicht zuletzt lag das sicherlich auch an der relativ tiefen Teilnehmerzahl. Unser Verein schien mit Abstand die grösste Fraktion zu stellen. Seitens der FFVGS waren es übrigens nicht die Silberrücken, sondern die Jungspunde, welche die sechs Trüschen landeten. Nichtsdestotrotz war das Trüschenfischen auch dieses Jahr ein sehr geselliger Anlass an der frischen Luft. Auch wenn bei manch einem der Fangerfolg ausblieb, fuhren wir alle mit einem wohligen Gefühl zurück in Richtung Norden.

 

Beste Grüsse

Euer Obmann, dä Misch

Silchsammelaktion und Fondufischen – 26.10.2019

Projektwoche der Stiftung zur Palme – 3.10.2019

Fischertag mit Karin & Beni Stettler der Freien Fischer-Vereinigung Greifensee/Schwerzenbach

Bei bestem Wetter durften wir am Donnerstag 03.10.19 einen gelungenen Fischertag am Greifensee erleben.

Beni steht schon am Strassenrand als wir in Greifensee ins Hofquartier abbiegen und nimmt uns anschliessend freundlich in Empfang. In der Gemütlichen Stube werden wir dann von Karin, Benis Frau, mit frischem Kaffee und einem gedeckten Tisch in Empfang genommen. Mit einem interessanten Vortrag und den wichtigsten Grundinformationen zur Fischerei am Greifensee hat es Beni bestens verstanden bei allen Teilnehmenden eine grosse Vorfreude auf die kommenden Stunden zu wecken. Mit persönlicher Fischereiberechtigung ausgerüstet und nach kurzer Einteilung der Gruppen, packen alle motiviert mit an, um die fertig präparierten Angelruten zum Steg und Bootsplatz zu tragen.

Peter Pfister, ein Fischerkollege der Familie Stettler, hat sich zu unserer Freude ebenfalls bereit dazu erklärt uns bei der Fischerei vom Ufer aus fachmännisch zu unterstützen.

Nach ein paar Gehminuten erreichen wir bereits den schönen, neu gebauten und grosszügigen Steg. Angelhaken lösen, Ruten zusammenstecken, Köder anbringen und schon zischt der erste Zapfen durch die Luft und pflatscht ins Wasser. Nachdem jeder Köder den Flug Richtung Wasser erwischt hat, kommt ein erstes Mal Aufregung auf. «Ich glaub ich han ein!» ruft Sharia. Kurz darauf die Ernüchterung, der Haken hat sich leider nur im Kraut verfangen. So wird der grüne Zopf aus dem Wasser gezogen, entfernt und der Haken wieder mit frischem Köder auf munitioniert. Die Tücken der Fischerei werden schon schnell spürbar, eine schwindende Motivation kann aber zu keinem Zeitpunkt ausgemacht werden. Fleissig wird weitergemacht und verschiedene Stellen um den Steg herum akribisch abgefischt. Nach einiger Zeit kann von der Bootsmannschaft ein erstes Erfolgserlebnis verzeichnet werden. Vom Boot aus ist es Mirco gelungen mit der Hegene einen Flussbarsch zu überlisten. Da im Hafen noch zwei andere Fischer mit dem Ruderboot ihre Runden drehten, kreuzten sich die Boote und Beni startete die Verhandlungen mit den Fischern. Als Anschaumodell gedacht, wurde ein gefangener Hecht auf das Boot mit den neugierigen Lehrlingen gehievt. «Dä chönnd ihr bhalte» - Hammer, der Apero ist bereits gesichert. Als die Schnur von einer weiteren Rolle zieht ist allen klar, da geht noch mehr. Wieder ist es Mirco der seinen Köder an einer guten Stelle platziert hat. Nach kurzem Drill mit zwei Fluchtversuchen kann er eine schöne 54er Schleie landen. Mit vereinten Kräften und viel gegenseitiger Unterstützung innerhalb der Mannschaft wird schliesslich bis 12 Uhr fleissig weitergefischt. Fischen ist auch anstrengend und macht entsprechend hungrig. Mit knurrendem Magen und viel Vorfreude auf das Mittagessen packen wir unsere Sachen und machen uns auf den Weg in die Silberweide.

In der Naturstation angekommen geht’s ruckzuck und alles Zubehör fürs Kochen des Safranrisottos wird zum Grillplatz getragen. Beni und Karin sind quasi auf die Kochkunst über dem offenen Feuer spezialisiert. Schnell sind verschiedene Aufgaben wie Zwiebeln schneiden, Kochgeräte reinigen, Feuer machen etc. organisiert und zugeteilt. Das Risotto geduldig von den Lernenden gefühlte 2‘000 Mal

gerührt, zigmal bis zur Perfektion abgeschmeckt. „Das isch mega fein!“ - kann man anschliessend am Esstisch mehrmals vernehmen.

Pünktlich um 16.00 Uhr soll ein Apéro für alle Teilnehmer der Projektwoche stattfinden. Der Zeitplan ist somit relativ eng gesteckt und die grosse Metzgete der gefangenen Fische steht an. Als Beni mit dem Filetiermesser den ersten Fisch aufschneidet, schauen alle gespannt zu. Geduldig erklärt er die wichtigsten Grundlagen beim Ausnehmen und lässt die Lernenden selber zu Werke gehen. Der Fisch muss geschuppt, ausgenommen und zugeschnitten werden. Für den Brotaufstrich, bestehend aus

Sauerrahm Quark und Fisch, müssen Frühlingszwiebeln und frische Kräuter gehackt werden. Wieder sind die Arbeiten zügig verteilt und alle packen mit an. Die Schleie wird geräuchert, der Hecht und Barsch in Alufolie gewickelt und auf den Grill gelegt. Damit sich auch niemand über einen Fischgrat beklagen kann, wird das durchgegarte Fleisch von den Lernenden zerzupft und genauestens auf diese kleinen Knöchlein untersucht. Stolz blickt dann die Fischertruppe auf ihr fertiges Werk und bittet alle sich für den Fischschmaus zu versammeln.

Bei einer gemütlichen Schlussrunde, interessanten Gesprächen und feinem Essen lassen wir den Tag in der Silberweide ausklingen. Wir dürfen auf einen wunderschönen spannenden Tag mit coolen Erlebnissen und neuen lieben Bekanntschaften zurückblicken, welcher uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Danke Karin und Beni!

Teilnehmer: Lakshi, Sharia, Aurel, Mohammed, Murat, Mirco, Martina, David

3. Vereinsfischen – 12. Oktober 2019

3. Vereinsfischen vom 12. Oktober 2019

Nachdem es fast die ganze Woche (teilweise intensiv) geregnet hatte, präsentierte sich Greifensee seit dem Freitag in seinem schönsten Herbstgewand. Die Nacht auf Samstag war klar und entsprechend nahe am Gefrierpunkt waren die Temperaturen beim Start des dritten Vereinsfischens um 08:00 Uhr. «Ringli» und springende Kleinfische stimmten positiv und versprachen einen wunderbaren Fischertag. Mit dem Auftauchen der Sonne hatten gegen Mitte des Vormittags dann nicht nur die «Schleiker» und «Spinner», sondern auch jene mit der Hegene angenehm warm.

Auch der See war den 23 Teilnehmenden der FFVGS gnädig: Insgesamt wurden 51 schöne Felchen, 7 Egli und 2 Hechte erbeutet. Bruno Grüter konnte beim Wägen sodann gar einen 123 cm langen Hecht vorweisen!

Gegen Mittag trudelten die ersten Fischerinnen und Fischer und weitere Vereinsmitglieder auf der Schlosswiese ein. Dort warteten schon die herrlichen Fischchnuschperli und Kartoffeln auf sie, welche Sepp und Bäse dankenswerterweise den ganzen Morgen lang zubereitet hatten. Mit gut gefülltem Magen, vollen Kühlboxen und viel Sonne «im Tank» liessen wir das letzte Vereinsfischen an diesem prächtigen Herbsttag angemessen ausklingen. Und so freuen wir uns doch bereits jetzt schon wieder auf den 1. Mai 2020, wenn der Startschuss zur neuen Saison fällt.

Beste Grüsse

Euer Obmann, dä Misch

Helferausflug – 28. September 2019

Nicole und Eki haben mit der Organisation des diesjährigen Helferausfluges ganze Arbeit geleistet! Ohne unsere Helferinnen und Helfer wäre die FFVGS nicht in der Lage Grossanlässe wie Sommernachtsfest und Jugendfischen zu stemmen. Auch gehören viele kleinere Anlässe, sei es in der Betreuung der Jugendgruppe, spontanen Aktivitäten in welchem der Name der FFVGS positiv um die Welt getragen wird und kleine und kleinste Aktionen welche immer für ein paar positive Berichte in den Medien gut sind. OK, mit um die Welt getragen meine ich eigentlich den Raum um den Greifensee… Unsere Helferinnen und Helfer setzten sich aus einem harten Kern zusammen, welche in den meisten Fällen verschiedene Chargen innehaben und in diesem Jahr in den allermeisten Fällen, bei Gross- und Kleinanlässen, also mehrfach, zugegen waren. Dafür bedanke ich mich im Namen der FFVGS ganz herzlich bei Euch, denn ohne Euch ginge es nicht!

Zum Anlass: Nach dem traditionellen Kafi und Gipfeli in der Krone, ab 08:00 Uhr, war unsere muntere Schar von 55 Personen schnell zusammengefügt und freute sich auf das, was da kommen würde. Nach einer kurzen Begrüssung entschlossen sich Nicole und Eki (man kennt die beiden ja inzwischen) das Orientieren über den Tagesverlauf in den inzwischen aufgefahrenen Car zu verlegen. So stiegen wir, ohne zu wissen wo es hingehen sollte, vertrauend, dass es schon gut kommen werde, in den Car und wir fuhren mit Chauffeur Andi und seiner herzigen Tochter Sarina in Richtung Westen davon. Schwerzenbach, Hermikon, Dübendorf, Gockhausen, wurde passiert und plötzlich meinte Elisabeth: "Göm er garemänd in den Zoo?". Das war dann ein eindeutiges Stichwort für Nicole und Eki und der Rahmen des Helferausfluges wurde (endlich) bekanntgegeben: Vor dem Zoo hatten wir uns in drei Gruppen einzuteilen und ein sympathisches Team führte uns durch verschlungene Pfade durch die Masoalahalle, welche so durch uns aus einer ganz anderen Perspektive neuentdeckt werden konnte. Nach vielen nützlichen Informationen (wir wissen jetzt z.B. wie Zimtsträucher aussehen, etc.) landeten wir in einem echten Dschungelhäuschen und wurden mit einem feinen Apero verwöhnt. Nach dem Apero spazierten wir in kleinen und individuellen Gruppen in Richtung Altes Klösterli, trafen uns mit einem Glas Wein auf der Terrasse (mit Sicht auf den neuen Teil des Zoos) und wurden anschliessend im äusserst adrett daherkommenden Säli des Restaurants mit Salat, Rösti mit Geschnetzeltem und einem feinen Dessert verwöhnt.

Danach blieb gerade noch genügend Zeit für einen kleinen Spaziergang und gegen 17:00 Uhr fuhren wir mit unserem Car wieder nach Greifensee zurück, wo wir uns in der Krone noch ein Schlummertrünckchen genehmigten.

 

Für die Freie Fischer-Vereinigung Greifensee/Schwerzenbach

Beni Stettler

Plauschfischen Voralpsee – 24. August 2019

 Wow! Unser Obmann Misch hat mit der Durchführung des diesjä hrigen Plauschfischens am Voralpsee im Bereich Rheintal / Toggenburg so richtig zugeschlagen! Seine "Handschrift" prägte den Anlass äusserst positiv; Wetterglück und eine muntere Schar Fischer besorgten den Rest. Die Kriterien für ein Plauschfischen waren vollumfänglich erfüllt (für alle machbar, auch nicht versierte Fischer sollen einen Fisch fangen können, nicht zu weit weg), und bei den Teilnehmern war die Begeisterung über das diesjährige Plauschfischen sehr gut spürbar. Die unmittelbare Zufahrt an den See ist nicht gestattet aber dafür ist der See absolut autofrei und nach einem anspruchslosen, ca. 15 Minuten dauernden sehr schönen Spaziergang (meist eben) auch sehr gut erreichbar. Für gehschwache Personen liesse sich hier vermutlich auch eine direkte "Anfahrtslösung" ermöglichen. Beissende Fische waren genügend vorhanden und die Zugänglichkeit zum See (auch für Fliegenfischer) ist beinahe zu hundert Prozent gegeben. Schade nur für unsere Mitglieder, welche nicht an diesem Anlass teilnehmen konnten, weil diese einen wunderbaren Fischertag im absolut gelungenen Rahmen verpasst haben. Obwohl die Fahrstrecke zum Voralpsee mit 117 Kilometer fast doppelt so lang ist wie zum Wägitalersee (58 Kilometer), schlägt die Fahrzeit mit nur eine Stunde und 45 Minuten im Vergleich zur Anfahrtszeit zum Wägitalersee (1 Stunde 7 Minuten) nicht so sehr zu Buche. Und ganz ehrlich: Eine echte Alternative zum Wägitalersee ist im Raum Greifensee sehr, sehr schwer zu finden. Ausser für unseren Obmann Misch, welcher sich vertieft mit der Problematik auseinandersetzte und mit dem Voralpsee eine echte und gute Alternative ausfindig gemacht hatte. Mal schauen ob, sollte es im nächsten Jahr wieder an den Voralpsee gehen, nach dem Betrachten der diesjährigen Fotos, der einte oder andere Fischer sich zusätzlich anmeldet. Als Geheimtipp gilt übrigens die vortägige Anreise, so dass das Plauschfischen nicht mit einer Autofahrt sondern mit einem herzhaften Frühstück begonnen werden kann!

 Bereits am Vorabend trafen die ersten Fischer im nahe gelegenen Berggasthof Voralpsee ein und bezogen ihre Zimmer. Ok, die Beschilderung in Buchs / Grabs / Werdenberg ist für einen Flachländer schwer zu verstehen und der einte oder andere Fahrzeuglenker machte noch einen kurzen Abstecher ins "Ländle"… Nach einem warmherzigen Empfang im Berggasthof Voralp bezogen wir die kleinen aber feinen Zimmer und erkundeten sofort die nächste Umgebung. Der Berggasthof Voralp ist übrigens über einen Wanderweg nur 15 Gehminuten vom Voralpsee entfernt. Während unserer Erkundung mussten Jungfischer Kirill, seine Mutter Mägi, Junior Robin und Karin spontan mit mir in die Pilze gehen und konnten mit einer guten "Kochete" Steinpilzen und Eierschwämmen zum Menu vom Folgetag beitragen. Während einem Umgang um das am Waldrand gelegene Berggasthaus konnten innerhalb kurzer Zeit die schönsten Steinpilze und Eierschwämme gefunden werden. Die ersten Eierschwämme wurden sage und schreibe in 5 Meter Luftlinie von der Hotelküche entdeckt, der erste Steinpilz ca. 15 Meter vom Hotelparkplatz. Nachdem die Pilze über Nacht in der Kühlbox versorgt wurden, trafen sich alle am Vorabend Anreisenden in der gemütlich eingerichteten Gaststube und wurden kulinarisch verwöhnt. Die Stimmung erinnerte an ein Klassenlager und einer nach dem anderen ging ins Bett, so dass der kommende Tag nicht verschlafen würde. Um 0545 Uhr trafen sich Misch, Eki, Robin und ich bei unserem Auto und transportierten Speise und Trank an den Voralpsee, resp. richteten für die nachkommenden Fischerinnen und Fischer einen Treffpunkt ein. Der Himmel war sternenklar, der Mond schien und der Voralpsee versteckte sich in einer Nebelbank. Nach dem Einrichten parkierten Robin und ich das Fahrzeug wieder beim Hotel und gingen zu Fuss an den See hinunter wo Misch und Eki bereits die ersten Erkundigungen gemacht und einen Lagerplatz eingerichtet hatten. Natürlich wurde dann sofort mit dem Fischen begonnen. Eki mit der Fliege, Misch mit Waggerzapfen, Robin und ich mit klassischer Zapfenmontage: Es ging nicht lange und die ersten Forellen bissen auf die dargebotenen Wachsmaden. Würmer wurden verschmäht. Mit dem Erwachen des Tages trafen die anderen Vereinsmitglieder ein. Ting mit einer ganzen Rasselbande Junioren, Georgio und Monika mit Jakob und schon um 0800 Uhr waren die 22 Teilnehmer und Teilnehmerinnen beieinander. Trotz der eher vielen Fischerinnen und Fischer (es waren auch noch andere zugegen und der Fischerverein Andelfingen führte noch einen SANA-Kurs für Jugendliche durch), war der See alles andere als überbesetzt und insgesamt wurden durch uns 42 mässige Fische (Regenbogenforellen zwischen 29 und 37 Zentimeter und eine Seeforelle von 42 Zentimeter) entnommen. Übrigens wimmelt es im Voralpsee von Elritzen, welche uns in Ufernähe oft die Köder wegfrassen. Zum guten Glück hatten wir genügend Maden mit dabei. Der Voralpsee wird durch ein paar kleine Bäche gefüllt, verfügt jedoch über keinen oberirdischen Abfluss. Kurz vor Mittag machten die Teilnehmer beim gemeinsamen Kochen mit: Auf der Menukarte stand: Safranrisotto mit Poulet und frischen Steinpilzen. Dazu genügend Getränke. Kuchen und Brownies von Renate mit frischem Kafi vom Feuer rundeten unser auf dem Feuer zubereitetes Menu ab. Nach der Mittagspause fingen die unverzagten Fischer vom Greifensee noch diverse weitere Forellen, machten ein Nickerchen oder tollten herum (die Jüngeren), und jeder Teilnehmer konnte mit mindestens einem selbstgefangenen Fisch nach Hause gehen. Nachdem Misch, Linard, Karin, Robin und ich unseren Fischer- und Lagerplatz abschliessend kontrolliert hatten (wir wollten keinen Abfall hinterlassen) gingen wir natürlich nochmals in die Pilze und am Sonntag gab es dann für Misch, Linard, Juniormutter Monika, Christian, Marcos, Karin, Ronja und Robin noch je eine Forelle mit Pilz-Risotto in Greifensee.

Misch, ich danke Dir im Namen der Freien Fischer-Vereinigung Greifensee/Schwerzenbach ganz herzlich für die Organisation dieses einmalig schönen Tages!

Für die Freie Fischer-Vereinigung Greifensee/Schwerzenbach,

Beni Stettler

Sommernachtsfest 2019 – Bericht NaG

Sommernachtsfest 2019

Aktuell – Neu auf Facebook

2. Vereinsfischen – 6. Juli 2019

Das zweite Vereinsfischen hatte es in sich: Gestartet hatten die ganz verwegenen Jungs von Junioren– und Jugendgruppe am Freitagabend um 22:00 Uhr. Das war der Zeitpunkt als die Jungs im Fischerstübli eintrafen. Mit Hilfe des letzten Tageslichtes wurden die Ruten, wo nötig, vorbereitet und anschliessend ein kleiner z'Nacht gegessen. Schön, dass Eki und Giorgio uns kurz besuchten und sich mit uns für die bevorstehende Nacht stärkten. Grundfischen war für unseren Nachwuchs angesagt. Kurz nach 2300 Uhr marschierten wir los, um den See herum nach Fällanden, wo wir auf dem Vereinsanwesen der Glatttaler unsere Basis aufstellen durften. Vielen herzlichen Dank für die Gastfreundschaft! Karin fuhr Notwendiges und Ausrüstung mit dem Auto dahin. Nach dem Eintreffen organisierten wir uns kurz und nahmen die Plätze ein. Mit etwas Verzug, gegen 00:30 Uhr, konnten wir die ersten Wurmbündel in den See werfen. Es liegt in der Natur der Sache, dass die Kids gegen 03:00 Uhr, eines nach dem anderen einschliefen. Natürlich hielt ich mehr oder weniger wach durch, musste ich doch über unsere Kids wachen, nicht, dass noch ein schlafender Jungfischer ab dem wackligen Steg in den See rollt…Dafür gegen 0330 mein pers. Highlight für das diesjährige Vereinsfischen: Auf mein Wurmbündel, an einer einfachen Zapfenmontage dargeboten, biss ein Welschen an, welches dann seinen Platz in der mitgeführten Kühlkiste fand. Karin wollte eigentlich nach dem Transport zu Hause schlafen, entschloss sich aber, weil die Nacht so speziell schön war, ebenfalls im Freien zu übernachten. Unter diversen Sternschnuppen und leuchtenden Glühwürmchen nahm die Nacht doch einmal ein Ende und mit dem beginnenden Tagesanbruch explodierte das Leben, vor allem im Wasser: Während gut 45 Minuten waren jagende, flüchtende und sich anderswie zeigende grosse und kleine Fische sehr stark präsent. Nach und nach erwachten unsere Kids und nach einem stärkenden Schluck Orangensaft ging es zu Fuss zurück ins Fischerstübli wo ein herrliches Frühstück wartete. Während sich die Kids im Heu verkrochen ging es weiter. Nicole, Renate, Eki, Kevin und Sandor unterbrachen ihre Fischtour und richteten die Infrastruktur für das Vereinsfischen ein. Während die Weisswürste gar wurden, das erste Weissbier, schön gekühlt, getrunken wurde, kamen auch die ersten fängigen Fischer auf die Seewiese und präsentierten stolz Hechte, Welse, Egli und Felchen, welche in der Nacht oder am Morgen gelandet werden konnten. Bruno konnte mit seinem Fang als Tagessieger erkoren werden, aber auch Grundwürmer’s kamen mit Hechten zurück, welche nicht zu schlechten Eltern gehörten! Pünktlich um die Mittagszeit eröffnete ein kurzer Regenschauer das Buffet und Obmann Michel (welcher mit einem Umweg über das Vereinsboot direkt aus dem Nachtdienst kam) konnte über die Fänge berichten. Natürlich auch über das kommende Plauschfischen, welches am 24. August in den St.Galler Bergen, genauer am Voralpsee, stattfindet. Die ersten Anmeldungen konnten bereits vor Ort erfasst werden und ich freue mich schon auf diesen Anlass, welcher in einer der Situation vor Ort absolut gerechten Art und Weise daherkommt! Nachdem bis gegen 15:00 Uhr gemütlich am See gehöckelt werden konnte, nahte eine heftige Sturmfront, welche uns zwang in Rekordgeschwindigkeit unser Lager abzubauen und in der Krone ein letztes Bierchen zu geniessen. Vielen Dank an Tom (50igster Geburtstag, Rekordfang am 1. Vereinsfischen) und vielen Dank an Doris (runder Geburtstag), welche aufgrund der genannten freudigen Ereignisse das Essen und die Tranksame spendierten.

 

Für die FFVGS, Beni Stettler

 

Silberweide – 4. Juli 2019

Am 4. Juli 2019 wurde in der Silberweide nicht dem amerikanischen Nationalfeiertag gehuldigt, dafür aber unter dem Patronat der Silberweide ein Fischessen zelebriert, welches es in sich hatte! Renate, Karin, Corina (Arbeitskollegin von mir), René, Eki, Robin und ich führten durch den einen Teil des Abends, bei welchem die verschiedensten Fische, mit Hilfe des Publikums, gerüstet und verkocht und natürlich anschliessend verspiesen wurden. Sinn und Zweck dieses Abends war es, einem kleineren und in dieser Sache interessierten Publikum die Verwertung von nicht so bekannten Fischsorten und einfache Zubereitungsmethoden (draussen auf dem Feuer) vorzuführen. Es stand jedem Teilnehmer offen, an der Verarbeitung der Fische und dem Verkochen teilzunehmen. Zu diesem Zweck wurden durch uns entsprechende Arbeitsplätze eingerichtet und die Arbeiten wurden angeleitet.

 Pünktlich um 16:00 Uhr erschienen 18 Gäste und wurden durch Vivianne Magistra (Leiterin Silberweide) begrüsst. Unter kundiger Leitung wurden während dem darauf folgenden Spaziergang zum Berufsfischer Andi Zollinger Informationen zu Umwelt und dem Raum Greifensee weitergegeben. Anschliessend stellte Berufsfischer Andi Zollinger seinen Betrieb vor und die muntere Schar machte sich wieder auf den Rückweg und traf kurz nach 17:00 Uhr wieder in der Silberweide ein. Unterdessen haben wir von der FFVGS unsere Kochstelle und Arbeitsplätze eingerichtet. Nach einer kurzen Vorstellung und Einführung in das Thema zeigte René das fachmännische Filetieren an zwei Felchen vor, welche anschliessend von Robin zu Sashimi weiterverarbeitet wurden, so dass unsere Gäste ca. 800 Gramm frische (und rohe) Greifenseefelchen zum Apero gereicht bekamen. Anschliessend ging es mit dem Filetieren von Egli und Rotaugen weiter. Ein paar unserer Gäste legten Hand an und der Berg mit den Filets wurde immer grösser. Die Rotaugen wurden entsprechend eingeschnitten, so dass von den Gräten nichts mehr zu spüren war. Beide Fischarten wurden in Butter, mit Salz und Pfeffer gewürzt, und mit vielen Kräutern versehen, in der Kupferpfanne auf dem Feuer zubereitet und ja, es ist so, die Egli waren besser, aber die Erkenntnis war, dass man eben aus Rotaugen auch etwas sehr Gutes herstellen kann. Zum nächsten Gang wurden "Meitschibei" gereicht: Alet und Barbe wurden quergeschnitten, bemehlt und in Öl auf dem offenen Feuer frittiert. Dazu kreierte Karin selbstgemachte und vor Ort (mit Hilfe der Gäste) zubereitete Mayonnaise. Zwischendurch musste eine grosse Schleie gemetzget werden, so dass Robin zwei grosse Schleienseiten räuchern konnte. Anschliessend kreierte Eki aus Wels und Barbe, bestückt mit Gemüse, Spiesschen, welche grilliert wurden und mit Chimichurri, welcher durch Renate und ihre Jungs zubereitet wurde, serviert wurde. Als Beilage wurden "Papas Arrugadas" (auf Deutsch: Schrumpelkartoffeln mit feiner Salzkruste), natürlich in unserer grossen Vereinspfanne auf dem Feuer gekocht, gereicht.

 Zusammenfassend kann aufgrund der vielen positiven Rückmeldungen und unserem Plausch bei dem Anlass erklärt werden, dass es sich um einen sehr gelungenen Anlass und eine spassige Sache gehandelt hatte, bei welcher wir viele neue und interessante Leute kennengelernt hatten und die Fischerei im Allgemeinen von der besten Seite präsentieren konnten. Insgesamt wurden ca. 10 Kilo (Fanggewicht) Fisch aus dem Greifensee (auch die Barben) verspiesen.

 

Für die FFVGS, Beni Stettler

 

Jugendfischerkurs – 11. und 12. Mai 2019

1. Vereinsfischen – 1. Mai 2019

Endlich 1. Mai! – Dieser Tag, mit der Hechteröffnung zusammenfallend, ist der eigentliche Startschuss in die Fischersaison. Auch wenn es am Greifensee immer etwas zu fischen gibt. Mit diesem 1. Mai, resp. mit unserem ersten Vereinsfischen, konnten wir noch einige andere angenehme Dinge angehen: Unser Kurt Keller wird in Bälde seinen 80igsten feiern dürfen. Wenn man Kurt so kennt, anschaut und mit ihm spricht hat man eigentlich das Gefühl, mit einem leicht ergrauten Teenager zu sprechen. Um seinen 80igsten auch im Kreise seiner Fischerkameraden und Kameradinnen gebührend feiern zu können, sponserte Kurt Keller unser erstes Vereinsfischen. Dir Kurt, an dieser Stelle ganz herzliche Glückwünsche und bleibe so wie Du bist! Ich bedanke mich auch für Deine grosszügige Spende in Form von Essen und Getränken, zugunsten der in unserem Verein hochgelebten Kameradschaft! Wir haben im Vorfeld gesprochen und uns auf ein Menu geeinigt. Dabei kam heraus, dass wir Kalbsbrust und Schweinehals smokern sollen, Baked-Potatoes mit Sauercream und natürlich soll genügend der Tranksame zur Verfügung stehen. Mit tatkräftiger Unterstützung von Nicole, Doris und Markus zauberte unser Küchenchef Luca das gewünschte Menü und überzeugte alle Anwesenden von seinen Kochkünsten. Vielen Dank Luca, zugunsten unserer Kameradinnen und Kameraden hast Du auf eine erste Hechtpirsch verzichtet und an Smoker, Grill und Gaskocher gezaubert. Da Misch und ich am 1. Mai arbeiten mussten, kam ich nur in den Genuss des Küchenaufbaus und der Inbetriebnahme der Küche und dem Aufstellen unserer Infrastruktur. Danach durfte ich arbeiten gehen. Aber am Abend, als ich heimkam, hatte es noch ein «Probiererli» für mich und ich durfte mich selbst von Lucas Kochkünsten überzeugen. Wunderbar! Auch unser Tom Zimmermann hatte seinen Einstand. Und das gerade doppelt: Als Waagmeister a.i. konnte er zum ersten Mal seines Amtes walten und unsere Fänge für das kommende Absenden festhalten. Dazu kam, dass Tom Zimmermann den vermutlich grössten, jemals an einem Vereinsfischen gefangenen Fisch präsentieren durfte: Tom konnte einen Wels landen, welcher sage und schreibe 158 cm lang war (zur Information: länger als unser Messbrett!) und welcher ca. 21,0 Kilogramm schwer war. Dazu natürlich noch einen Hecht, der zwar auch von guten Eltern war, welcher auf den Fotos neben dem Wels jedoch fast mickrig aussah! Herzliche Gratulation Tom für Deinen Einstand als Waagmeister und Deinen gloriosen Fang!

 An dieser Stelle bedanke ich mich besonders bei Renate, Doris, Nicole, Luca, Eki, Kevin, Misch, Markus und Sandor für ihre Unterstützung, dass aus diesem ersten Vereinsfischen 2019 ein ganz speziell schöner und gemütlicher Tag wurde. Und schlussendlich war der Schlüssel für diesen gelungenen Saisonauftakt bei unseren Vereinsmitgliedern zu suchen: 27 aktive Fischerinnen und Fischer, mit total ca. 50 Besucherinnen und Besuchern. Gute Fänge von Egli, Hecht und Felchen. Die Durchmischung der anwesenden Personen war ebenso: von Senior bis zum Jungfischer waren alle Generationen vertreten, nichtfischende Familienmitglieder kamen dazu, Neumitglieder wurden bestens integriert. Die Fische, welche zusätzlich gefangen wurden, waren hauptsächlich Felchen und Egli. Wie die Vergangenheit gezeigt hatte, können auch Egli- und Felchenfänge vermeintlichen Siegern gefährlich nahe kommen. Es ist also noch nichts entschieden, auch wenn Tom die Messlatte in diesem Jahr schon sehr hoch gesetzt hat.

 

Ich freue mich, auf was da noch kommt!

 

Für die FFVGS, Beni Stettler

 

Fliegenbinden mit Eki – 26. April 2019

 Freitag, 26. April 2019, ab 18:00 Uhr, fand im (vorerst noch) ganz kleinen Rahmen ein vereinsinterner Test im Räumli in Volketswil statt. Dort, wo die sensible Infrastruktur unserer Küche gelagert ist, haben sich im abgetrennten Vorraum Eki, Sandor und Kevin ein gemütliches Räumli eingerichtet. Dort werden normalerweise Fritteusen gereinigt, Dinge geflickt und ab und zu ein Bierchen getrunken. Unter der Leitung von Eki, Thin und Sandor fand am letzten Freitag ein «Nymphen-, Fliegen- und Streamer-Bindekurs» statt. Genügend Bindestöcke, Materialien verschiedenster Art und Nahrungsmittel wurden herangekarrt und der Raum stimmungsvoll eingerichtet. Vom Junior bis zum Veteran waren alle Alterskategorien gut vertreten. Diejenigen, welche Nymphen binden wollten, scharten sich um Thin, die künftigen Streamerkünstler waren bei Eki angesiedelt.

Und los ging es: Unter kundiger Leitung waren bald die ersten Kunstwerke fertig. Leider konnten wir diese am Abend nicht mehr auf Fängigkeit testen, weil es um das von Sandor bewohnte Haus eher wenig freilebende Fische hat. Aber die gebundenen Werke liessen sich ganz gut mit echten Insekten oder Fischen vergleichen. Eigentlich wollte ich einen Egli imitierenden Streamer binden, erschuf jedoch eher ein Goldmakrelenimitat. Der nächste Gang an den See wird es dann beweisen, welche Köder fängig sind und welche nicht. Als nach 21:00 Uhr die Mägen zu knurren anfingen, musste der Grill angeheizt werden und auch bezüglich Dessert kam dank Renate niemand zu kurz. Bei einem Fischerkafi wurden während dem Binden die besten Kuchen verdrückt. Dieser Anlass wurde nur durch Mund zu Mund Propaganda verbreitet, da er im Sinne eines Versuches stattfand. Ich freue mich auf künftige Bindeabende in Volketswil, weil solche Zusammenkünfte nicht nur das Handwerkliche, sondern auch die Kameradschaft extrem fördern. Vielen dank den Veranstaltern und auf ein nächstes Mal!

 

Für die FFVGS, Beni Stettler

 

Neumitgliederanlass – 13. April 2019

Am Samstag, 13. April 2019 wurde zum ersten Mal in unserer Vereinsgeschichte ein Neumitgliederanlass durchgeführt. Sinn und Zweck dieses Anlasses war es, die in den letzten Jahren neu in unsere FFVGS aufgenommenen Mitglieder besser in den Verein zu integrieren, die „ungeschriebenen“ Gepflogenheiten und Infrastruktur zu erklären und die Vorstandsverantwortlichen besser vorzustellen. Dies im gemütlichen Rahmen und nicht mitten im anlassbezogenen Einsatz. Natürlich durfte die Kameradschaft nicht zu kurz kommen. An der letzten GV wurde der Anlass offiziell ins Programm 2019 aufgenommen und soll, je nach Bedarf, künftig auch wieder einmal durchgeführt werden können. Trotz anfänglich dürftiger Anmeldezahlen kamen dann doch 8 Neumitglieder zu unserem Treffen. Natürlich hätten wir da gerne ein wenig mehr Neumitglieder besser kennengelernt, aber dafür konnte unser B-Plan, „Klein aber fein“, aus der Schublade gezaubert werden:

Pünktlich um 10:00 Uhr eröffnete ich den Anlass. Zusammen mit Misch und Renate gaben wir einige allgemeine Erklärungen über unseren Verein ab. Danach wurde unser Materialraum besichtigt, das Vereinsboot und die Seeanlage, inkl. Garnhänki. Dazu gab es natürlich Kafi und erste gute Gespräche. Fast genau um 11:30 Uhr trafen wir im Fischerstübli auf unsere Festwirtin Nicole und einige andere Vereinsmitglieder, so dass nicht nur Vorstandsmitglieder als Gesprächspartner für unsere Neuen zur Verfügung standen, sondern auch bewährte Vereinsmitglieder. Nach einem ausgiebigen Apéro im Fischerstübli, der nur mit Mühe abgebrochen werden konnte, verschoben wir in unsere Stube. Juniormitglied Robin und Karin als seine Unterstützung, hatten gekocht: Bratkartoffeln und Saiblinge nach «Koni-Art» standen auf dem Speiseplan. Robin brachte es fertig, auch altbekannte Nichtfischesser mit seinen Kartoffeln und Saiblingen kulinarisch zu verzücken. An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass Kartoffeln und Saiblinge für 15 Personen in einem Zug im Brennraum unseres Kachelofens in der Stube zubereitet wurden und auf den Punkt serviert werden konnten. Dazu gab es Crème Fraîche mit frischem Bärlauch und noch einige weitere Flaschen Weisswein.

Der Nachmittag wurde in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen verbracht. Fazit: Ein gelungener, kulinarisch hochstehender Anlass, bei welchem die vorgegebenen Zielsetzungen vollumfänglich erfüllt wurden. Herzlichen Dank an alle Teilnehmer und ein Hoch auf die Kameradschaft.

 

Für die FFVGS, Beni Stettler

Jungfischergruppe – 6. April 2019

Am Samstag, 6. April 2019, 08:00 Uhr, war der Treffpunkt der Jungfischergruppe beim Fischerstübli. Unter der Leitung von Eki trafen sich einige Instruktoren und Bootsführer und nach einem ersten Kafi, Klärung der Patentfrage und Ausrüstung (Hegenenfischen war angesagt) spazierte die Gruppe an den See und verteilte sich auf die Boote. Die Junioren waren alleine unterwegs, die Jungfischer wurden mit Betreuung auf den See gelassen. Unter der kundigen Leitung der Instruktoren konnten bald die ersten Felchen und ab und zu ein Egli gefangen werden. Durch die Tatsache, dass viele kleine Felchen (ca. 20 cm) gefangen wurden, mussten die Standorte mehrfach gewechselt werden. Auch wenn Unkundige das Hegenenfischen eher als langweilig oder typisches Altherrenfischen bezeichnen, wissen unsere Jüngsten schon seit langem, dass die Hegene am meisten verwertbare Bisse bringt. Vor allem in der kalten Jahreszeit. Und so kam es wie es kommen musste. Fast alle Junioren und Jungfischer waren fängig, wenn auch nicht alle einen mässigen Fisch nach Hause bringen konnten. Da das Fischen auf dem Boot mit Kindern nach einigen Stunden so seine Tücken aufweist, wurde vorgängig beschlossen, dass über den Mittag im Fischerstübli gegessen wird. So wurde also unser herangekarrter Vereinsgrill tüchtig eingeheizt und Würste und Steaks knusprig gegrillt. Natürlich durfte ein Dessert nicht fehlen: Angesagt waren Schoggibananen. Bananen in der Schale, gefüllt mit einem Schoggiriegel und das Ganze in Folie auf den heissen Grill. So kamen unsere Instruktoren, Junioren und Jungfischer zu einem feinen und exotischen Dessert. Nach dem Mittagessen war es aber noch nicht fertig. Unsere Jüngsten mussten unter kundiger Leitung der Instruktoren div. Leihruten und Instruktorenböxli für das Jugendfischen zusammenstellen und vorbereiten. Nach getaner Arbeit gab es noch einige kleinere Spielereien und die Instruktoren konnten, mehr oder weniger in Ruhe, ihr wohlverdientes Instruktorenbierchen geniessen. Schön, dass unser Verein auch funktioniert, wenn die Ressortverantwortlichen nicht zur Verfügung stehen: Misch und ich mussten arbeiten und René war krank. Dafür sprangen Sandor und Eki in die Bresche. Eki hat die Leitung der Junioren und der Jugendgrüppeler tip top unter einem Hut zusammengefasst und einen schönen Fischertag herbeigezaubert. Und das an seinem Geburtstag! Dir Eki vielen herzlichen dank, happy birthday und viel Spass mit Deinem Geburtstagsgeschenk!

 

Für die FFVGS, Beni Stettler

 

Eisfischen Seeblisee – 9. März 2019

42. Generalversammlung FFVGS – 09.02.2019

Neujahrsapero 05.01.19 – SFV Glatttal in Fällanden

Spontananlass 02.01.2019 – Garnhänki Greifensee

Siehe auch unter Berichte

Fisch des Jahres 2019

Das Egli – Fisch des Jahres 2019

 

Das Egli ist extrem beliebt. Das delikate Filet findet man auf unzähligen Speisekarten vom Léman bis zum Bodensee. Erstaunlich viele Menschen haben allerdings keine Idee, wie der Fisch aussieht, von dem diese delikaten Filets stammen. Das Egli gehört zu den meist gefan-genen Arten und bietet für viele Jungfischerinnen und -fischer das erste unvergessliche Erfolgs-erlebnis. Darum hebt der Schweizerische Fischerei-Verband SFV diesen beliebten Speise-fisch aufs Podest - mit der Wahl zum Fisch des Jahres 2019.

 

 

Freie Fischer-Vereinigung Greifensee/Schwerzenbach

 

 

Wer ist die FFV?

Der FFV wurde durch einige zusammengewürfelte Fischer am 4. März 1978 gegründet. Der erste Präsident war der legendäre Leo Fumagalli. Das Vereinslokal und der Treffpunkt ist bis heute der Gasthof zur Krone in Greifensee.

 

Was ist der Zweck der FFV?

Pflege und Förderung der guten Fischer-Kameradschaft – Aktive Hege und Pflege der Fischerei und Umwelt – Veranstaltung von Vereinsfischen – Durchführung von geselligen Anlässen auch für die Öffentlichkeit – Förderung der Jungfischer – Pflege und Förderung des guten Einvernehmens mit Behörden und Bevölkerung.

 

Was zeichnet die FFV aus?

Die FFV führt seit 30 Jahren das Jugendfischen-Wochenende durch. An diesem Anlass nehmen bis 90 Jugend-
liche teil und erlernen in zwei Tagen die wichtigsten Kniffe und Handgriffe im Freiangelrecht. – Der FFV legt grossen Wert auf die Hege und Pflege der Fischerei und der Natur.

 

Vereinsfischen

Die 3-mal jährlich durchgeführten Vereinsfischen tragen nicht nur zur guten Kameradschaft bei, sie bieten auch Gelegenheit, Erfahrungen der neuesten Angeltechniken untereinander auszutauschen. Selbstverständlich kommt das Kulinarische nicht zu kurz.

 

Vereinsfischen

 

 

Jugendgruppe FFV

Die im Jahr 2012 gegründete Jugendgruppe wird unter der Anleitung des Obmanns und dessen Instruktoren in den verschiedensten Angeltechniken ausgebildet. Der Umgang mit dem Lebewesen Fisch und seinen Mitbewohner im und auf dem Wasser, wie die Natur an sich, ist ein wichtiger Bestandteil des Lehrplans. Das erlebnisreiche Jahresprogramm dient nicht nur der Ausbildung, es fördert die Kameradschaft und Hilfsbereitschaft unter den Jungfischer.

 

 

Jungfischerkurs – Jugendfischen mit Fischbacken

Der jährlich im Mai durchgeführte Jungfischerkurs/Jugendfischen bietet Kindern von Greifensee und der näheren Umgebung die Möglichkeit das Fischen unter profesioneller Begleitung kennen zu lernen.

 

 

 

Sommernachtsfest – mit Fischbacken

Das Sommernachtsfest der FFV auf der Schlosswiese in Greifensee ist nicht nur für seine feinen Zanderfilet im Bierteig bekannt, es lädt auch bis spät in die Nacht zum Tanzen ein.

 

 

 

 

Hege und Pflege

Die verschiedenen FFV Projekte zur Hege und Pflege unserer Fischereigewässer sind uns wichtig.

 

- Silchsammel Aktion

- See- und Uferreinigung

- Unterstützung Institutionen für den Landschaftsschutz

 

 

Neues Bootsreglement Gemeinde Greifensee