Freie Fischer-Vereinigung Greifensee/Schwerzenbach

Nicht vergessen... 3. Vereinsfischen – 16. Oktober 2021

3. Vereinsfischen

Samstag, 16. Oktober 2021

ab 07:00 Uhr bis 13:00 Uhr

Wägen bei der Grillstelle Silbersteg

ab 13:15 Uhr bis 14:15 Uhr  

Info Jugendgruppe: Trüschenfischen, 13. November 2021

Aktuell

Vereinstätigkeiten siehe auch unter Programm!

Flussfischen JG – 18. September 2021

Ein fantastischer Fischzug gelang unserer Jugend am Samstag, dem 18. September 2021, unter der Obhut des gastgebenden Fischereivereins Schaffhausen, deren Mitgliedern an dieser Stelle unser ausdrücklicher Dank für einen tollen Anlass gilt.

Nach einer gemütlichen Fahrt an die Ufer des Rheins, in der deutschen Enklave Büsingen gelegen, wurden wir herzlich begrüsst und auf die bereit stehenden Boote verteilt, so dass jedem Jungfischer ein erfahrener Rheinfischer und Guide zur Seite stand; was für ein Luxus!

Nach einer kurzen Einführung und Aufklärung über die notwendigen Sicherheitsmassnahmen ging es dann los: Durch das klare Wasser des Rheins liessen wir unsere Zapfenmontagen und Kunstköder an den Hot Spots vorbei driften und es dauerte nicht lange, bis die ersten Alet den Weg in den Feumer fanden – und was für Kaventsmänner!

Kurzum, die Anglerherzen, alt und jung, schlugen bald im Einklang höher und als mittags Fischburger aus selbst gefangenen Fischen über dem offenen Feuer zubereitet und sodann verzehrt wurden, blieben keine Wünsche mehr offen.

Eine weitere Session am Nachmittag brachte dann wirklich jedem Teilnehmer einen Fisch und auch die Artenvielfalt war überraschend: Neben Alet konnten wir auch Egli, Hechte sowie eine kapitale Barbe überlisten. Dabei wurden persönliche Rekorde gebrochen und «erste Hechte überhaupt» gefangen; Fische, die man niemals vergisst, wie jeder Angler weiss. Dass all dies bei herrlichstem Wetter stattfand, stand zwar im Widerspruch zur Wahrscheinlichkeit, tat der Beisslaune der Fische aber offensichtlich keinen Abbruch.

Neben einer kameradschaftlichen Fischerei und dem dazugehörigen Plausch erfuhren wir noch einiges über die Fischerei vom treibenden Boot aus sowie das Filetieren und Verarbeiten der unterschiedlichen Fischarten, so dass noch wesentlich mehr Fischburger mit zurück nach Greifensee kamen, als sich ohnehin schon in unseren Bäuchen befanden.

Ein besonderer Dank gilt auch noch Neumitglied Werner Desiante, der kurzerhand als Jugendwart einsprang, um den personellen Engpass an besagtem Samstag wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Auch unsere Gastgeber vermittelten uns zu jeder Zeit nicht nur ein Gefühl von Sicherheit und grosser Gewässerkenntnis, sondern freuten sich mit uns über jeden gefangenen Fisch so, als wäre es der eigene Fang gewesen. Danke.

Schade nur, dass auch so ein Tag zu Ende gehen muss und dementsprechend schwer fiel uns der Abschied. Statt um 17 kamen wir deshalb auch erst um 18:30 Uhr am Fischertreff an und konnten müde, aber glückliche Jungfischer – mit Beute und Heldengeschichten im Gepäck – zurück an die Eltern übergeben.

 

Euer Bootswart,

Ben

 

Plauschfischen Aegerisee – 28. August 2021

Nach zwei (sehr unterschiedlichen) Angelausflügen an den Voralpsee zog es den Obmann weiter. Die Wahl fiel auf den Ägerisee im Kanton Zug, der sowohl gut erreichbar ist als auch in den schönen Hügelzügen der Zentralschweiz eingebettet liegt. Bei der Abfahrt in Greifensee schwante uns wettertechnisch nichts Gutes. Umso erstaunter konnte später festgestellt werden, dass am Ägerisee die Sonne schien und uns einen angenehmen Tag versprach.

Nachdem wir unser Material bis zum Sammelort transportiert und dabei unfreiwillig den ersten Kontakt mit dem hiesigen Bauern hatten (er war über die Zufahrtbewilligung der Gemeinde gelinde gesagt «not very amused»), richteten wir unser Plätzchen für das spätere Mittagessen ein. Mit einer geschützten Feuerstelle am Waldrand, einem gedeckten Kabäuschen und einem Kompost-Klo genossen wir schon fast ein Spürchen Luxus.

Die Angelstellen waren sehr unterschiedlich. So konnte man sich gemütlich mit einem Stuhl auf die Wiese an die Schilfkante setzen oder sich ein wenig anspruchsvoller im Wald eine geeignete Uferstelle suchen. Dass für den Fang des lokal als Rötel bekannten Seesaiblings noch nicht Saison war, wussten wir. Schilf, ins Wasser gestürzte Bäume und eine steil abfallende Kante im See versprachen jedoch gute Chancen auf Hecht, Egli und weitere Arten. Ein kurzer Blick ins Wasser zeigte, dass auch tatsächlich Fische am Patrouillieren waren. Offensichtlich passte ihnen das langsam umstürzende Wetter aber nicht zu hundert Prozent. Zwar konnte man immer wieder einmal einen Biss beobachten. Auch ein Alet wurde gedrillt, dann aber wieder im Schilf verloren. Gelandet wurden schliesslich nur ein Paar Egli (bewusst mit grossem P), eine Schwale und - siehe da - ­­ein Kamberkrebs, der sich in bester «Cliffhanger»-Manier am Wurm festhielt. Diesen setzten wir selbstverständlich zurück, da der Krebsfang im Ägerisee verboten ist.

Gegen Mittag begann Chefkoch Robin mit seinen fleissigen Helfern eine wärmende Stärkung zuzubereiten. Das Chilli con Carne schmeckte dann auch wunderbar und passte erst noch zu einem kräftigen Schluck Bier. Per Zufall stiess ein weiteres Grüppchen aus dem Entlebuch zu uns, welche die Feuerstelle ebenfalls für ihre Würste nutzen wollte. In bester FFVGS Manier luden wir zur gemeinsamen Gemütlichkeit. Entgegen kam uns dabei, dass es sich um Mitglieder eines «Rötelivereins» handelte, der nicht nur genialen selbstgemachten Röteli, sondern auch hervorragenden Eierlikör der Marke Eigenbrand dabeihatte.

Gegen Nachmittag zogen dann mehr und mehr Wolken auf. Dem geselligen Zusammensein am Feuer tat dies vorerst keinen Abbruch. Irgendwann schien die Regenwahrscheinlichkeit aber so stark zuzunehmen, dass wir unsere sieben Sachen packten und langsam in Richtung des Parkplatzes wackelten. Wie sich zeigen sollte, war das Timing optimal, so dass wir auf der Heimfahrt den Tag Revue passieren lassen konnten, während der Regen auf die Frontscheiben unserer Autos prasselte.

 

Euer Obmann, dä Misch

 

Mitteilungen und Berichte

Bericht vom Welsfischen – 14. August 2021– interner Spontananlass

Freitag, 13. und Samstag, 14. August 2021, führte unsere FFVGS einen Anlass durch, welchen es in unserer Geschichte noch nie gab: Anstelle des wegen dem ganzen Trara um Covid 19 abgesagten Sommernachtsfestes beschloss der Vorstand zugunsten unserer FFVGS einen Zusatzanlass am selben Datum zu machen. Der Anlass sollte gemütlich, fischig und etwas kulinarisch werden. Zu diesem Zweck führten wir eine Woche davor eine kleine Sitzung durch und beschlossen Folgendes:

Freitag, 13. August, ca. 17:00 Uhr, traf eine kleine aber muntere Schar Helfer im Garten von Doris Britschgis Mutter, neben dem Landenberghaus ein und installierten Tische, Bänke, Feuerstelle und natürlich einen Kühlschrank. Gegen 18:00 Uhr trafen die ersten Vereinsmitglieder und Gäste ein. So war es eine besondere Ehre, dass unser Berufsfischer Andi Zollinger dazukam und Thomas, welcher aus dem weiten Aargau anreiste um zu schauen, wie es um die Welse im Greifensee steht. Es ist ja allen bekannt, dass wir am Sommernachtsfest jeweils um Mitternacht eine Mehlsuppe offerieren. Diese Tradition wurde in den aktuellen Anlass gespiegelt und schon bald konnte eine einfache Mehlsuppe, frische Bürli und Reibkäse serviert werden. Den Anlass haben wir auf ca. 20 bis 25 Personen gerechnet. Effektiv waren jedoch fast 40 Personen anwesend, welche sich verpflegen konnten. Ca. 15 der Anwesenden hatten kein Sitzleder und gingen gegen 21:00 Uhr auf den See. Die anderen tranken die Biervorräte aus, so dass mindestens zweimal noch nachgekauft werden musste.

Nacht vom 13. August auf den 14 August: Wunderbares Wetter, anfangs mit einigen Wolken am Himmel, später dann ganz klar. Wassertemperatur ca. 23 Grad, praktisch kein Wind. Diese super Voraussetzungen liessen die Erwartungen steigen. Unter dem Sternenhimmel, welcher durch diverse gut sichtbare Sternschnuppen der Perseiden (welche immer um diese Jahreszeit auftauchen) geschmückt war, liess es sich gut fischen und plaudern. Klopfgeräusche, Gesprächsfetzen und Bootsgeklapper waren die ganze Nacht und überall gut hörbar. Aber die erwarteten Fangmeldungen blieben aus. Leider. Bei allen! Gegen 06:30 Uhr legte sich meine Mannschaft (Thomas, Robin und ich) auch noch kurz aufs Ohr und wir träumten von grossen Welsen.

Samstag, 14. August, ab ca. 10:00 Uhr, trafen sich die Fischer und Nichtfischer wieder im Garten von Maria Homberger und gönnten sich einen oder mehrere Aquavits und genossen den von Eki zubereiteten Matjessalat und den einten oder anderen Rollmops. Obwohl alle (mindestens diejenigen die sich die ganze Nacht um die Ohren geschlagen hatten) müde waren, blieb der harte Kern über Mittag hocken, genoss die schöne Gartenanlage und nach dem wir auch noch den Einkauf für das Abendessen getätigt hatten (man kann auch unmittelbar vor dem Kochen einkaufen) startete ein spontan zusammengesetztes Schnetzelteam mit den Vorbereitungen für den roten Thaicurry. Leider nicht mit Wels, sondern mit Pouleteinlage. Leicht scharf durfte der Curry schon sein, was er auch war und dazu Basmatireis und das Nachtessen war fertig. Die von Ruth gebackenen feinen Kuchen wurden schon vor dem Nachtessen gesnackt.

Samstag, 14. August, ab 18:00 Uhr, wurde im gepflegten Rahmen gespiesen. Für Curryskeptiker wurden noch ein paar Würste gebraten und der einte oder andere kombinierte Curry mit Wurst. Gegen 22:00 Uhr musste ich mich ausklinken, da ich wirklich langsam müde wurde und ging in die Heia. Wie ich hörte wurde bis weit nach Mitternacht gefeiert und geplaudert. Und am Sonntagmorgen waren ein paar wackere Helfer wieder fit um das Gelände wieder auf Vordermann zu bringen.

Angenehm überrascht wurden wir durch die grosse Anzahl Teilnehmerinnen und Teilnehmer. So zählte ich teilweise am Samstag bis zu 40 anwesende Gäste.

Für mich ein spontaner und toller Anlass, welchen wir in ähnlicher Art und Weise (evtl. dann mit dem einten oder anderen Fang) gerne wieder durchführen können. Die Anlassankündigung, zuerst brieflich in den offiziellen Schreiben, dann noch via Mail, Webseite und punktuell via Whatsapp hat, so wie ich hörte (mindestens für die meisten) geklappt.

 

Vielen Dank an unsere Helfer welche Kuchen backten, schnetzelten, einkauften, Getränke organisierten, das Grundstück zur Verfügung stellten, auf- und abräumten und noch viel anderes machten!

 

Für die FFVGS,

Beni Stettler

Bericht vom 2. Vereinsfischen – 3. Juli 2021

Unsere Anträge (z.B. Bewilligungen für unser Vereinsfischen, Nutzung des öffentlichen Grundes zu Sonderzwecken) lasse ich seit Covid 19 relativ früh im Jahr raus und hole dann kurzfristig, wenn die aktuell geltenden Regeln / Massnahmen eindeutig sind, die definitive Bewilligung ein. Nun, für den 3. Juli wäre der Bewilligungsprozess noch via Kanton Zürich gelaufen und vor allem wäre uns für unseren Anlass ein Schutzkonzept aufgebrummt worden. Darum wurde am 25. Juni 2021 durch den Vorstand entschieden, dass wir unser diesjähriges Vereinsfischen in der «Casa Stettler» ausklingen lassen. Dieser Entscheid wurde unmittelbar im Netz publiziert und es liegt, wie bereits mehrfach kommuniziert, an den Teilnehmern sich über die Aktualität in Kenntnis zu setzen. Faust im Sack machen bringt nichts, Webseiten lesen schon J. Auf jeden Fall haben wir uns dann trotzdem gefunden und konnten nach guter alter Tradition Weisswürste, Bretzel, Weizenbier und andere Getränke geniessen. Vielen Dank unserem Vorstand fürs Einrichten und Organisieren der guten Sachen. Juniorenmutter Maria Beeler backte noch feinen Kuchen und mit einem Kafi ab unserem Lagerfeuer wurde der Anlass auch noch richtig abgerundet.

Das  alles  musste  natürlich  schon  am  Freitagabend  gerichtet  werden,  da  Robin  und  ich  mit  total 11 Junioren, Jungfischern und Gästekindern bereits am Freitagabend um 20:00 Uhr starteten. Erst mussten die Ruten aufgebaut werden, dann eine feine Wurst ab dem Lagerfeuer genossen und gegen 22:30 Uhr wurde losmarschiert. Pünktlich um 24:00 Uhr konnten die ersten Ruten im Dunkeln ausgeworfen werden und nah dies nah schliefen mehr oder weniger alle Teilnehmer. Ich wurde um 04:30 Uhr, als das erste Tageslicht kam, wach und wurde von einer Bibermutter und ein paar Jungbibern begrüsst, welche 10 Meter vor mir durchs Wasser schwammen.

Nachdem wir den gefangenen Egli zum Frühstück verspiesen hatten (es war nicht so bissig, aber es waren auch fünf Personen mit dabei, welche noch nie eine Rute in der Hand gehabt hatten) spazierten wir wieder zurück und trafen gegen 10:00 Uhr im Fischerstübli ein. Einige fielen in den wohlverdienten Tiefschlaf, die anderen hielten wacker bis zum Mittagessen durch.

Nachdem die meisten Jungfischer und Junioren bereits ein wenig früher die Segel gestrichen hatten, trafen kurz vor Mittag auch die ersten augenberingten erwachsenen Kameraden beim Fischerstübli ein. Die fast zwölf Stunden Fischen hatten es offensichtlich in sich und der eine oder andere war wohl froh, sich mit Weisswurst und Bretzel sowie natürlich der obligaten «Hopfenkaltschale» stärken zu können. Insgesamt nahmen 17 Personen aktiv am Vereinsfischen teil (und einige mehr gesellten sich zum gemütlichen Teil hinzu). Wohl aufgrund der instabilen Wetter- resp. Druckverhältnisse konnten dieses Mal keine Felchen in die Wertung eingeführt werden. Stattdessen wurden wiederum ein paar schöne Hechte und ein Wels aufs Messbrett gelegt. Von der Ein-Meter-Marke waren diese zwar dann doch noch klar entfernt, aber zu einem schönen Festmahl taugten sie ohne weiteres!

Bereits jetzt kann gesagt werden, dass die Vereinsmeisterschaft 2021 noch vollkommen offen ist. Bisher konnten erst zehn Mitglieder punkten und obschon sich an der Spitze gewisse Lücken in der Tabelle gebildet haben, sind die Favoriten – insbesondere mit einem vielfältigen Fang am dritten Vereinsfischen – noch ohne Probleme ein- und überholbar.

Doch, bevor wir in den Endspurt der Vereinsmeisterschaft gehen, stehen zunächst zwei Anlässe ausser Wertung an: Am 13./14. August hoffen wir auf eine rege Teilnahme am Wels-Wochenende und am 28. August am Plauschfischen am Aegerisee (Details siehe weiter unten; Zu beiden Anlässen werden noch detaillierte Informationen folgen, weshalb es sich empfiehlt, regelmässig die Homepage zu besuchen).

 

Mit bestem Fischergruss,

dä Beni & dä Misch

 

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme an den drei Vereinsanlässen. Gerade in dieser Zeit ist es besonders wertvoll, die Kameradschaft in unserem Verein zu pflegen!

 

Mit bestem Petri Heil!

dä Beni & dä Misch

 

2. Vereinsfischen – 3. Juli 2021

2. Vereinsfischen – Samstag, den 3. Juli 2021

Die gute Nachricht voraus: Der Anlass findet statt! Aufgrund der aktuellen Regelungen rund um Corona wäre für eine Durchführung auf der Schlosswiese ein Schutzkonzept einzureichen und mit verschiedenen Einschränkungen zu rechnen. Deshalb haben wir uns entschlossen, den Wertungsteil sowie Speis & Trank auch dieses Mal im «Fischerstübli» bei Beni zu veranstalten. Dank der Lockerungen wird dieses Mal aber wieder ein ausgedehntes gemütliches Beisammensein möglich sein.

 

Zum Fischen selbst: Ab Mitternacht darf losgelegt werden. Besonders möchten wir darauf aufmerksam machen, dass die Nachtfischerei die einzigartige Gelegenheit eröffnet, das eigene Fischportfolio um einige Spezies wie Schleie, Karpfen usw. zu erweitern und sich so in der Rangliste einige Plätze nach vorne zu kämpfen! Gerne erinnert der Obmann auch daran, dass die offizielle Messzeit von 12:15 Uhr bis 12:45 Uhr dauert. Bitte plant den Weg zum Fischerstübli mit ein, so dass die «Buchhaltung» zeitgerecht abgeschlossen werden kann. Parkplätze stehen beim Fischerstübli (Im Hof 6, 8606 Greifensee) keine zur Verfügung.

1. Vereinsfischen – 1. Mai 2021

Liebe Aktivmitglieder, liebe Junioren

Trotz grauem Himmel, zügigem Wind und niedrigen Temperaturen waren am Morgen des 1. Mai etliche Fischerboote auf dem Greifensee zu beobachten. Unsere Vereinsmitglieder erwiesen sich als zähe und ausdauernde Fischerinnen und Fischer, die dick eingepackt in ihren Nussschalen ihr Glück versuchten. Obschon die Messzeiten nach vorne hin verlängert wurden, harrten die meisten bis kurz vor Mittag auf dem See aus.

Auch wer nichts gefangen hatte, wurde im Fischerstübli mit Wurst, Brot und einem anständig grossen Bier versorgt, die von unseren Neumitgliedern und Jungdoktoren Werner Desiante und Yann Waltenspühl gespendet wurden. An dieser Stelle vielen Dank und herzliche Gratulation zum Abschluss eurer langjährigen Ausbildung! Besondere Freude bereitete die schöne Durchmischung von Neumitgliedern und «alten Hasen». Diesbezüglich ist jedoch festzuhalten, dass sich im Bereich der Fischerei die Erfahrung dann doch durchsetzte. Wie es bei der Hechteröffnung zu erwarten war, konnten einige schöne Exemplare gelandet werden. Was 2020 im ganzen Jahr nicht erreicht wurde, hat im Jahr 2021 bereits im ersten Versuch geklappt: Die ominöse Ein-Meter-Grenze wurde knapp geknackt! Es wird gemunkelt, dass sich eigentlich noch ein grösserer Hecht an der Angel befand, aufgrund von drei gleichzeitigen Bissen der grösste jedoch vorzeitig vom Haken gelassen wurde. Weiter darf konstatiert werden, dass auch im Bereich der Gesamtwertung Vollgas gegeben wurde. Einige konnten sich schon jetzt wieder zwei bis drei verschiedene Fischarten notieren lassen.

Eine Sache fiel am Samstag besonders auf: Alle Fischerkameraden und -kameradinnen genossen es sichtlich, wieder einmal miteinander in Kontakt zu treten und sich – unter Einhaltung der Coronaregeln – auszutauschen! Im Namen des Vorstands möchte ich auch dem abtretenden Waag- resp. Messmeister Tom sowie Sibylle nochmals alles Gute und beste Gesundheit auf ihrer Reise wünschen. Wir danken euch für die stets gute Freundschaft und freuen uns, euch bald wieder mal in Greifensee oder dann eben im hohen Norden wiederzusehen!

Euer Obmann,

dä Misch

Unser Präsi als TeleTop Fernsehstar

Neumitgliederanlass

Samstag, 10. April 2021, ab 10:00 Uhr kamen acht der diesjährigen als Passivmitglieder aufgenommenen künftigen Aktivmitglieder und der letztjährigen Neumitglieder am Silbersteg zusammen. Nach einer kurzen Begrüssung teilten wir uns in zwei Gruppen auf und durch die Teams «Misch und Eki» und «Renate und Beni» wurden unseren neuen Aktivmitgliedern die Anlage «See» (Jugendfischen, Sommernachtsfest), die Gepflogenheiten an den Vereinsfischen und dem Absenden, das Vereinsboot, die Regelung um unseren internen und den offiziellen Neujahresapero und diverses Anderes um unsere FFVGS erklärt und aufgezeigt. Wie ich festgestellt habe, fand unser neues Reglement einen grossen Anklang und ich freue mich schon auf die Ergebnisse am kommenden Vereinsfischen! Nach einem Rundgang, während welchem auch die Krone, die Garnhänkibucht und die Milchhütte gezeigt wurden, trafen wir auf ein Aperöli im Fischerstübli ein. Karin servierte Speis (Chäschüechli, Spinatchüechli und Schinkengipfeli) und Trank und «nah dis nah» ging es mit guten Gesprächen über den Mittag hinaus. Leider konnten wir keine gestandenen Vereinsmitglieder einladen, da wäre dann die Anzahl der zusammenkommenden Personen zu gross geworden. Luca und Doris und Sepp als Spontangäste, gesellten sich dazu und irgendwann war es dann Zeit für ein paar zünftige Würste vom Grill. Natürlich mussten unsere Neumitglieder diesen anfeuern, was ihnen auch ganz gut gelang. Kurz vor dem Znacht lösten wir unsere kleine, aber feine Gesellschaft wieder auf. Wir hoffen, dass wir, trotz lagebedingten Einschränkungen unseren Neumitgliedern ein würdiges Willkommenstreffen ermöglicht haben und wir freuen uns auf unsere neuesten Mitglieder! Vor allem aber freue ich mich, dass unsere Damenfraktion einen sehr starken Zuwachs erhalten hat! Euch allen wünsche ich einen guten und fängigen Saisonstart und grüsse Euch ganz herzlich.

 

Für die FFVGS, Beni Stettler

 

Vereinsmeisterschaft 2021 FFVGS

Siehe rechte Spalte = PDF   Vereinsmeisterschaft 2021 FFVGS

 

 

Erstes Vereinsfischen – 1. Mai 2021 – Massnahmen

Liebe Aktivmitglieder, liebe Junioren...

Wie erwartet, können wir unser erstes Vereinsfischen am 1. Mai 2021 nicht wie üblich durchführen. Nichtsdestotrotz haben wir eine Lösung gefunden, damit wir es nicht komplett ausfallen lassen müssen. Ab 06:00 Uhr wird das Vereinsfischen eröffnet sein. Der Start erfolgt wie immer individuell. Der letzte Fisch darf nicht später als 12:00 Uhr gelandet werden. Zwischen 11:15 und 12:45 Uhr könnt ihr euren Fang für das Messen beim «Fischerstübli» präsentieren. Entgegen der Ankündigung im Einladungsbrief wurden die Messzeiten verlängert, um Personen-Ansammlungen zu vermeiden. Vor Ort erhaltet ihr Wurst und Getränk für den Heimweg. Bitte habt Verständnis dafür, dass aufgrund der Pandemiesituation keinApéro-Anlass und keine Tagesansprache mit Rangverkündigung stattfinden werden. Da die Fischregistrierung im Freien stattfindet, ist keine Hygienemaske notwendig, darf aber natürlich individuell getragen werden! Desinfektionsmittel wird vor Ort gestellt.

 

Wir freuen uns auf eure Teilnahme,

Petri Heil!

Euer Obmann, dä Misch

 

Jugendfischen und Fischbacken 2021

Absage: Jugendfischen / Fischbacken, Muttertagswochenende (8.+9. Mai 2021)

 

Leider müssen wir, die Freie Fischer Vereinigung Greifensee / Schwerzenbach, auch unser diesjähriges Jugendfischen und das dazugehörige Fischbacken absagen. Mit den aktuell steigenden Fallzahlen um Covid19 und den aktuellen, resp. den noch länger zu erwartenden Begleitmassnahmen, ist es uns auch in diesem Jahr unmöglich diesen Traditionsanlass erwartungsgemäss durchzuführen. Leider ist es eine Tatsache, dass die uns seit über einem Jahr stark einschränkende Pandemie als Verein und Veranstalter, aber auch als Privatpersonen stark beutelt. Vor einem Jahr freuten wir uns um diese Zeit doppelt auf ein zünftiges Jugendfischen 2021. Die andauernd hohen Ansteckungszahlen ernüchterten uns und andere Vereine, resp. Veranstalter jedoch ganz schnell und auf eine sehr unangenehme Art und Weise. Ich hoffe, dass ich Sie im Namen der Freien Fischer Vereinigung Greifensee / Schwerzenbach als unsere Gäste und Eltern unserer Fischerjugend baldmöglichst wieder einmal an einem geselligen Anlass in Greifensee (natürlich mit einer tüchtigen Portion Fischknusperli, Getränken und viel Spass) begrüssen darf. Als Greifenseemer Traditionsverein hoffen wir, dass Sie uns nicht so bald vergessen und wir unsere Feste in naher Zukunft wieder gemeinsam so feiern können, wie es sich gehört und wie wir es gewohnt sind. Wir wünschen Ihnen allen eine gesunde Zeit und hoffen, dass uns die Zukunft bessere Voraussetzungen für Angenehmes und Fröhliches bringt als die Gegenwart.

 

Für die Freie Fischer-Vereinigung Greifensee / Schwerzenbach

Beni Stettler Präsident

 

1. Vereinsfischen

 Erstes Vereinsfischen soll stattfinden

 

Der Vorstand hat beschlossen, dass das erste Vereinsfischen am 1. Mai 2021 – sofern irgendwie möglich – durchgeführt wird! Die gesetzlichen Vorgaben werden selbstverständlich eingehalten. Zum jetzigen Zeitpunkt lässt sich noch nicht genau abschätzen, welche Massnahmen uns dann begleiten werden. Es ist jedoch davon auszugehen, dass zumindest der «sportliche» Teil ohne Weiteres durchgeführt werden kann. Ob und gegebenenfalls mit welchen Vorsichtsmassnahmen nach dem Fischen und Wägen auch noch zum «Traktandum Gemütlichkeit» übergeleitet werden kann, wird wohl erst relativ kurzfristig entschieden werden können. Im Minimum sollte aber eine kleine Stärkung «mit uf dä Wäg» drinliegen.

 

Für den Vorstand

dä Obmann

 

Absenden 2020

Samstag, 20. März 2021, ab 12:00 Uhr, trafen Ehrenpräsident, Vorstand und natürlich die drei diesjährigen Sieger zur Preisverleihung beim Fischerstübli ein. Ein zügiger Biswind und kalte Temperaturen verhinderten grosse Aktivitäten im Freien und schon zu Beginn unseres Treffens wurde hier und da ein wenig gefröstelt. Während die ersten Teilnehmer eintrafen und so der Apéro eröffnet werden konnte, lief die Küche schon auf Hochtouren. Karin und Robin stellten Tartaresauce und Bierteig her, so dass ab 1230 Uhr frische und selbstgemachte Fischknusperli serviert werden konnten. Zum guten Glück war unser Küchenchef Luca in die Vorbereitungsarbeiten involviert und es konnte darum schnell erkannt werden, dass die ersten Testknusperli zu wenig gewürzt waren. Das wurde schnell nachgeholt und der zweite Testdurchgang passte dann ganz gut und wurde vom Expertengremium Fredi, Franz und Luca als sehr gut beurteilt und so konnten nach der Preisverteilung von Obmann Misch im mehr oder weniger zugigen Fischerstübli perfekte Fischknusperli genossen werden. Natürlich wurden auch warme Getränke, Alkoholfreies, Wein und Bier serviert. Vielen Dank an Luca, Karin und Robin, fürs Einrichten und Kochen! Nach einigen Runden Fischknusperli zog es uns dann in die warme Stube wo wir den Nachmittag noch ausklingen lassen konnten. Schade war es, dass wir nur im kleinen Rahmen zusammen kommen konnten! Ich hoffe, dass wir dafür beim nächsten Absenden tüchtig feiern können! Euch allen wünsche ich eine fängige und gesunde Saison 2021! Das vor, resp. zu Beginn der Preisverleihung, einer der Siegerpreise aufgrund eines Windstosses in die Brüche ging, betrachteten wir alle als gutes Omen für das kommende Jahr!

Das Wort geht jetzt an Obmann Misch über!

Und nun wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten, wer die begehrte Vereinstrophäe im letzten Jahr gewonnen hat – schliesslich wurde die Rangliste ja erst bis und mit viertem Rang publiziert. Mit 290 Punkten verpasste der unangefochtene Meister des letzten Jahres, Bruno Grüter, das Podest nur knapp. Genau 300 Punkte brauchte es, um sich einen Platz unter den ersten Dreien zu sichern:

1. Platz: Hansruedi Fumagalli 323 Punkte

2. Platz: Tom Zimmermann 304 Punkte

3. Platz: Franz Grundwürmer 300 Punkte

Mit Tom und Franz befinden sich, wie schon in den letzten Jahren, zwei «Grossfisch-Angler» im Spitzenfeld. Ganz an die Spitze konnte sich jedoch Hansruedi setzen, der seine Fische insbesondere mit der Hegene landet. Den «Schleikern» und «Werfern» bleibt aber natürlich der Pokal «the biggest catch» vorbehalten. Hier durften wir Franz Grundwürmer gratulieren, der mit seinem 95 Zentimeter langen Hecht im Herbst den längsten Fisch präsentieren konnte. Die 158 (Wels) und 123 Zentimeter (Hecht) vom letzten Jahr blieben jedoch klar unerreicht.

Ganz im Sinne der neuen Vereinswertung wurde Vielseitigkeit belohnt:

Hansruedi: Felchen, Egli, Hecht

Tom: Felchen, Hecht, Wels

Franz: Egli, Hechte, Wels

Das neue Wertungssystem scheint den Erwartungen gerecht zu werden: Ab Platz fünf sind – mit einer Ausnahme – nur noch Kameraden zu finden, welche insgesamt zwei Fischarten oder weniger zum Messbrett bringen konnten. Es freut uns sehr, dass sich unsere Vereinsmitglieder auf die neuen Regeln einlassen und wieder vermehrt verschiedene Angeltechniken ausprobieren. Es darf auch konstatiert werden, dass nun mehr auf «Klasse statt Masse» geachtet wird. Die im Vergleich zur alten Wertung verbesserte Ausgangslage für Teams konnte aber erst begrenzt in gute Platzierungen umgemünzt werden. Schön ist jedoch, dass das Feld näher zusammengerückt ist und die Meisterschaft mit einem kapitalen Fang nicht schon früh vorentschieden werden kann. Einen kleinen Wermutstropfen gibt es dennoch: Wenn ich als Obmann einen Wunsch hätte, dann, dass in Zukunft wieder vermehrt «unkonventionellere» Fischarten gefangen würden. Schliesslich erlaubt das Reglement auch den Fang von Alet, Barbe, Karpfen, Schleie und Zander. Wer hier punkto Vielseitigkeit noch einen oben drauf setzen kann, wird zwangsläufig Titelkandidat sein!

Und hätte ich noch einen zweiten Wunsch, und da bin ich wohl nicht alleine, so dass wir im Jahr 2021 wieder in alter, gewohnter Manier die schmerzlich vermissten Vereinsanlässe – u.a. alle drei Vereins-fischen – erleben dürfen!

Wir gratulieren den Gewinnern nochmals herzlich zu ihrer super Leistung!

 

Mit besten Fischergrüssen

Beni & Misch

 

Vereinsboot

Vereinsboot – neues System

Was lange währt, wird endlich gut! Wie bereits im Neujahrsbrief angekündigt, wird die Nutzung des Vereinsboots neu geregelt, um den Auftrag der Generalversammlung – eine selbsttragende Finanzierung zu erreichen – durchzusetzen. Das Boot kann nun auf der Homepage unter dem neuen Reiter «FFV-Boot» stundenweise reserviert und via TWINT bezahlt werden. Beides muss vor der Benutzung des Vereinsboots erfolgen! Der Tarif beträgt einen resp. zwei Franken pro Stunde (Nacht/Tag). Neu geschaffen wurde auch die Funktion des Bootswarts. Neumitglied Ben Galler wird sich fortan sowohl um die Reservationen als auch um die Instandhaltung des Bootes kümmern. Uns ist bewusst, dass das Boot zurzeit einige Mängel (Riemen, Ruderbuchsen usw.) aufweist. Diese werden wir bei der ersten Gelegenheit (Wetter/Temperatur) beheben.

 

Die neuen Regeln gelten ab dem 1. März 2021. Vor der Reservation ist unbedingt die neue Benutzungsordnung zu studieren. Alle notwendigen Informationen sind unter www.ffvgs.ch/ffv-boot verfügbar. Ich danke allen an diesem Projekt beteiligten Personen, vorab Ben Galler für vergangene und zukünftige Arbeitsstunden, aber auch Markus Britschgi für die rasche Implementierung auf der Homepage!

 

Euer Obmann

dä Misch

 

P.S.: Da in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie Anwärter für eine Aktivmitgliedschaft voraus-sichtlich nur als Passivmitglieder aufgenommen werden, stehen diesen 2021 ausnahmsweise die vollen Benutzungsrechte zu.

 

Aktivitäten 2020 und früher siehe separiert unter BERICHTE für Text und GALERIE für Bilder

Glattwehr – eine unverständliche Massnahme

Mit Erstaunen nahmen wir Präsidenten (und div. andere Nutzer) fast aller Greifenseeer Fischer Vereine (Glatttaler; René Leonhard, Uster; Marcel Gartmann, und ich) die Meldung entgegen, dass der allseits beliebte Aussichts- und Fischerplatz, welcher durch das den Greifensee zurückstauenden Wehr entstanden ist, aus Sicherheitsgründen unzugänglich gemacht, resp. vergittert werden soll. In der Presse, NAG, Glatttaler, etc. sind entsprechende Berichte vorhanden. Vor der Umsetzung gelang es uns eine Begehung mit den Verantwortlichen des AWEL zu organisieren. Daraus, resultierte, dass die bereits bestellte Vergitterung, wenn es aufgrund von Schnee und Wasser dann wieder möglich ist, montiert wird. Trotz grossem Unverständnis aus der Bevölkerung. Aber man soll die Hoffnung nie aufgeben, resp. die gute Nachricht ist: Aktuell sind Gespräche mit den Verantwortlichen im Gange, welche die Zielsetzung habe, dass in der Zukunft der Platz wieder, unter Einhaltung der geltenden Sicherheitsvorschriften, zugänglich und nutzbar gemacht wird. Anbei ein paar (vorerst!) letzte Bilder des unverbauten Wehrs, nach der diesjährigen Schneeschmelze im Hochwasser.

 

Eine Anfrage und Bitte zur Beschaffung von Seeforellen-Proben für ein schweizweites Seeforellen-Forschungsprojekt.

Nicola Sperlich, Swiss Lake Trout Project, EAWAG – Aquatic Research, ersucht via Bericht in der aktuellen Ausgabe der Petri Heil um Mithilfe bei der Erforschung der Stämme der Seeforellenpopulationen. Nicola Sperlich (wen wunderts?) hat kein Testmaterial von Seeforellen welche aus dem Greifensee stammen. Mit der letzten Änderung unseres Reglements über die Vereinsfischerei haben wir die Seeforelle (Salmo trutta lacustris) aus ökologischen Gründen aus der Kategorie der für die Vereinsfischen fangbaren Fischen entnommen. An der GV wurde dieses Vorgehen von der Versammlung gut geheissen. Irgendwie macht es auch Sinn: Seeforellen sind in der CH "rot gelistet", genauer in der Gefährdungskategorie EN 2 (stark gefährdet) eingereiht. Obwohl der Fang von Seeforellen erlaubt ist und der Fang der Seeforelle fischereilich bedeutend ist, macht es wegen der Bestandesgefährdung aus meiner Sicht absolut keinen Sinn, Seeforellen (vor allem im Greifensee) zu fangen.

Ich erlaube mir eine Zwischenbemerkung: Wie mitgeteilt wurde gilt in der CH ab dem ersten März 2021 ein Aalfangverbot. Mit der letzten Aenderung unseres Reglements über die Vereinsfischerei haben wir als Verein, in weiser Voraussicht und vor der bundesweiten Verordnung, bereits vor einem Jahr, den Aal aus den für die Vereinsfischen fangbaren Arten entnommen. Darauf können wir stolz sein.

Nichts desto trotz unterstützen wir Nicola Sperlich natürlich in seinem Unterfangen, die Seeforellen-populationen zu erforschen! Das heisst aber nicht, dass ich Euch zum Seeforellenfang auffordern will. Ich bitte Euch aber, solltet Ihr demnächst eine Seeforelle aus dem Greifensee (auch aus dem Pfäffikersee) nehmen, mich unbedingt zu kontaktieren, damit wir die geforderten Proben ("Schlachtabfälle") entnehmen und an Nicola Sperlich zustellen können. Entsprechende Aufbewahrungsbehälter habe ich bei mir. Sollte ich nicht zugegen sein, bitte ich Euch um eine entsprechende Kontaktaufnahme zu unserem Obmann Misch Amacher.

Vielen Dank für Eure Mitwirkung, Beni Stettler

 

See-Wasser-Zustand 06.02.2021 / Bootsknacker Beni / K+R Eisfischer

Aal-Fangverbot in der Schweiz ab 1.1.2021

 20. Januar 2021

 

Der Aal (Anguilla anguilla) ist durch das nationale Fischereirecht ab 1.1.2021 strenger geschützt. Er wird neu im Anhang I der Verordnung zum Bundesgesetz über die Fischerei (VBGF) als «vom Aussterben bedroht» aufgeführt. Damit darf er in der Schweiz nicht mehr gefangen werden.

 

 

 

Schweizerischer Fischereiverband 

Fisch des Jahres 2021

Alet - ein Überlebenskünstler wird Fisch des Jahres 2021

Bern, 2. Januar 2021

Auf den ersten Blick unscheinbar, doch in Krisenzeiten trumpft er auf: Der Alet ist Fisch des Jahres 2021. Der Schweizerische Fischerei-Verband SFV bezeichnet den Alet als hoffnungsvollen Beweis für die Widerstandskraft der Natur - und hat ihn sogar als Botschafter engagiert.

Der Alet (Squalius cephalus) ist in der Schweiz stark verbrei-tet und in ökologisch beeinträchtigten Gewässern einer der häufigsten Fische. Er ist schlau, misstrauisch und schwer zu fangen. Seine Wertschätzung in der Freizeit-fischerei steigt wegen dem Rückgang von Forelle und Äsche.

Foto: © Rainer Kühnis

 

Schweizerischer Fischereiverband 

Aktuell – Neu auf Facebook

Freie Fischer-Vereinigung Greifensee/Schwerzenbach

 

 

Wer ist die FFV?

Der FFV wurde durch einige zusammengewürfelte Fischer am 4. März 1978 gegründet. Der erste Präsident war der legendäre Leo Fumagalli. Das Vereinslokal und der Treffpunkt ist bis heute der Gasthof zur Krone in Greifensee.

 

Was ist der Zweck der FFV?

Pflege und Förderung der guten Fischer-Kameradschaft – Aktive Hege und Pflege der Fischerei und Umwelt – Veranstaltung von Vereinsfischen – Durchführung von geselligen Anlässen auch für die Öffentlichkeit – Förderung der Jungfischer – Pflege und Förderung des guten Einvernehmens mit Behörden und Bevölkerung.

 

Was zeichnet die FFV aus?

Die FFV führt seit 30 Jahren das Jugendfischen-Wochenende durch. An diesem Anlass nehmen bis 90 Jugend-
liche teil und erlernen in zwei Tagen die wichtigsten Kniffe und Handgriffe im Freiangelrecht. – Der FFV legt grossen Wert auf die Hege und Pflege der Fischerei und der Natur.

 

 

Vereinsfischen

Die 3-mal jährlich durchgeführten Vereinsfischen tragen nicht nur zur guten Kameradschaft bei, sie bieten auch Gelegenheit, Erfahrungen der neuesten Angeltechniken untereinander auszutauschen. Selbstverständlich kommt das Kulinarische nicht zu kurz.

 

Vereinsfischen

 

 

Jugendgruppe FFV

Die im Jahr 2012 gegründete Jugendgruppe wird unter der Anleitung des Obmanns und dessen Instruktoren in den verschiedensten Angeltechniken ausgebildet. Der Umgang mit dem Lebewesen Fisch und seinen Mitbewohner im und auf dem Wasser, wie die Natur an sich, ist ein wichtiger Bestandteil des Lehrplans. Das erlebnisreiche Jahresprogramm dient nicht nur der Ausbildung, es fördert die Kameradschaft und Hilfsbereitschaft unter den Jungfischer.

 

 

Jungfischerkurs – Jugendfischen mit Fischbacken

Der jährlich im Mai durchgeführte Jungfischerkurs/Jugendfischen bietet Kindern von Greifensee und der näheren Umgebung die Möglichkeit das Fischen unter profesioneller Begleitung kennen zu lernen.

 

 

 

 

 

 

Sommernachtsfest – mit Fischbacken

Das Sommernachtsfest der FFV auf der Schlosswiese in Greifensee ist nicht nur für seine feinen Zanderfilet im Bierteig bekannt, es lädt auch bis spät in die Nacht zum Tanzen ein.

 

 

 

 

 

 

Hege und Pflege

Die verschiedenen FFV Projekte zur Hege und Pflege unserer Fischereigewässer sind uns wichtig.

 

- Silchsammel Aktion

- See- und Uferreinigung

- Unterstützung Institutionen für den Landschaftsschutz

 

 

Bootsreglement Gemeinde Greifensee

Lepo FFV 2021 1107 web Kopie.pdf
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Vereinsmeister-schaft 2021
Infoblatt Obmann
Einladung_Vereinsfischen_2021°.pdf
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Vereinsboot Reglement
Benutzungsordnung Vereinsboot k.pdf
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Merkblatt Vereinsboot
Merkblatt.pdf
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Wettfischreglement
FFVGS Wettfireg_WR A5.pdf
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Traurige Nachricht, unser Gründungsehrenmitglied

Ernst Wengle (73) hat uns am 22. Juli 2021 nach langer Krankheit verlassen.